Milatz, F. A., Maler, Zeichner und Kupferstecher , wurde in Harlem geboren, und da sein Vater, ein Handschuh-Fabrikant, die Liebe zum Zeichnen in ihm bemerkte, so gab er den Kurben zu P. van Zäender in die Lehre. Er wurde ein guter Landschaftszeichner, und so findet man eine bedeutende Anzahl landschaftlicher Darstellungen mit Gebäuden, Tieren und ländlichen Einwohnern, s. der Gegend um Harlem, in Kreide und Tusche anbracht. Diese Werke wurden sehr gesucht und in Kunstsammlungen aufbewahrt. Seine Landschaftsgemälde sind selten, da er sich meistens mit Zeichnen und Radieren befasste. Als Maler konnte er überhaupt nicht zu großem Ansehen gelangen, obgleich man ihm dazu keineswegs das Talent absprach. In A. Loos („Geschiedkundig Gedenkstuk van het voorgevallene binnen Haarlem“, in „1790“, Haarlem 1803), sind zwei seiner Zeichnungen v. Li. Portman gestochen; v. Brussel zeichnete und stach sein Bildnis. Milatz starb 1808 zu Harlem.
Man findet von diesem Künstler auch schön und geistreich radierende Blätter:
Fünf Ansichten um Harlem, in A. Lodewijk’s „Arcadia“, 2 Deelen. Harlem u. 5. Nach eigener Zeichnung.
Eine Folge von sechs Landschaften mit Kahen-Bäumen, Hütten und Heerden in Waterloo’s Geschmäck; F. A. Milatz Inv. et fec. H. 4 Zoll 1 L., B 5 Z. 01 5500 al.
Sechs ähnliche Landschaften, 1d. inv. et fec. H. 5 Z. 2 L., A) Sechs solche, qu. fol. 240 0OR 01.
Mehrere andere Landschaften aus der Umgegend; von Harlem, in verschiedenem Format: in .
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