Mietzsch, Christian Gottlieb

Mietzsch, Christian Gottlieb, Zeichner, Maler und Kupferstecher

gehörte zu Dresden 1742, gestorben 1800. Er besuchte 1755 die Akademie der Künste in Dresden unter Silvestre und Hutin, und

machte da solche Fortschritte, dass man ihn zum Unterlehrer

an dieser Anstalt machte. Er bildete jetzt mehrere Schüler , und

machte sich auch durch seine Bildnisse in Öl und Pastell berühmt,

da er vollkommene Ähnlichkeit erreichte. Dadurch erwarb er sich

durch seine Zeichnungen großen Beifall. Diese bestehen größtenteils in

biblischen Darstellungen, in schwarzer und roter Kreide,

theils weiß gehöht oder aquarelliert, meistens in großem Formate.

Etliche seiner Compositionen hat er selbst radirt. Auch Bildnisse

zeichnete er.

„Rasp“ radirte nach ihm ein „sekenes Blut“, den Traum Jakobs

mit der Himmelsleiter vorstellend. Stütze ötach Christus, wie er

die Kranken heilt, eine reiche Composition.

Von ihm selbst radirt sind:

  1. Jesus wird von den Jüngern ins Grab gelagert, schöne

Composition. C. G. Mietzsch fec. Anno 1772 d. 5. März,

qu. fol. Schön und geistreich radirtes Blatt. Der Aezdruck

wurde später überarbeitet.

  1. Christus heilt die Kranken im Tempel, , qu. fol.

  2. Der Teich zu Bethesda , qu. fol.

  3. Laa und Antheus.

  4. Der schlafende Endymion.

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