Michallon, Achille Etna, Landschaftsmaler , wurde 1765 zu Paris geboren. Er war Sohn des berühmten Bildhauers Claude Michallon, und selbst ein berühmter Künstler, der aber schon starb. Achille
genoss den Unterricht David’s, dann kam er zu Valenciennes , um die Perspektive zu studieren, und im Praktischen der Malerei wa- ren ihm Bertin und Demouy noch mehr behülflich. Er fand während seiner akademischen Lehrzeit mehrmals rühmliche Erwähnung, erhielt auch zwei goldene Medaillen, die eine zu Paris , die andere beim Concurse der Stadt Lille, und 1817 erhielt er den ersten Preis der historischen Landschaft, welchen das Ministerium des Innern ausgesetzt hatte. Jetzt begab sich Michallon nach Rom , und da nun, so wie schon früher in Paris, führte er mehrere treffliche Bilder aus. Es herrscht in diesen poetische Auffassung, Grossheit in der Komposition, Lebhaftigkeit in der Far- bung, doch ohne der Harmonie derselben Eintrag zu thun; er setzte in Form und Farbe nie Wahrheit ausser Augen, und äußerte schon frühe solche Tüchtigkeit, dass man in ihm die Zierde und schönste Hoffnung der neuern französischen Schule im Landschaftsfache erkannte. Michallon wurde zu den ersten Künstlern seiner Zeit gezählt, dessen früher Tod bedauert wurde. Zu seinen vorzüglichen Gemälden gehören: die Ansicht von St. Cloud, 1812; eine Landschaft mit Sonnenuntergang, 1814; Hirten, welche die Ruinen eines Grabmals betrachten, 1817; der Tod des Roland; Oedipus und Antigone beim Tempel der Eumeniden, als Werk eines ausgezeichneten Genius erklärt; der Kampf der Lapithen und Centauren, das Werk eines wahrhaft grandios-poetischen Talentes, 1821 in Rom gemalt; Ruinen des Circus in Rom; die Ansicht
von Frascati; die Umgebung von Neapel; einige Ansichten in Frankreich, der Schweiz und in Italien.
Michalow, s. Michailow.
Michalowski, s. Michajlowski.
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