Meyeringh, Albert, Maler und Radierer , wurde 1645 zu Amsterdam geboren, und den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater Friedrich, der aber nur Oelfenschirme u. dgl. malte, Albert hatte indessen höhere Ideen, und kaum konnte er die Farben mischen, als er sich auf die Reise nach Paris machte. Er arbeitete da einige Zeit, aber wohl wissend, dass ihn in Italien bei seiner Mittellosigkeit das härteste Leben erwarte, begab er sich dennoch nach Rom , um die Werke großer Meister zu studieren. In Gesellschaft seines Freundes Glauber besuchte er auch andere Städte Italiens zu gleichem Zwecke, immer aber blieb Rom der Anziehungspunkt. Hier gründete er auch in Bälde seinen Ruf, da seine mit Figuren in antikem Geschmacke staffirten Landschaften beim römischen Adel großen Beifall fanden. Zehn Jahre verweilte er in Frankreich und Italien , endlich aber ging der Künstler in das Vaterland zurück, wo ihm jetzt glänzende Aufträge zu Theil wurden. Er malte in den königlichen Gebäuden Hollands mehrere Plafondstücke und große Bilder für die Salons und andere Gemächer, alles zur Bewunderung seiner Landsleute. An den Gemälden im Speisesaale des Schlosses Soestdyck hält ihm Glauber. Seine Werke waren sehr zahlreich, da er mit ungemierter Leichtigkeit entwarf und ausführte. Im Jahre musste er sterben, und wir wissen auch, dass er sehr alt wurde.
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