Meyer, G.

Meyer, G., Maler, wurde um 1800 zu Altona geboren, und die Anfangsgründe der Kunst erlernte er in Hamburg . Hierauf begab er sich zur weiteren Ausbildung nach München , wo sich in Bald sein Talent entwickelte, so dass er im Jahre 1823 bereits mit Ehre genannt wurde. Damals sah man auf der Kunstausstellung sei- ner Vaterstadt eine Szene aus Goethes Faust, den Mönch mit dem Schmuckkästchen, und dieses Bild hatte viele Schönheiten; dem fortan mehrere andere trefflich gemalte Szenen folgten. Um 1830 befand sich der Künstler in Rom , wo er sich ebenfalls bald vortheilhaft bekannt machte. Im Jahre 1853 wurde das Bild gerühmt, welches ein Paar Landleute vorstellt, die ihren Buben vor das Kloster führen, in welchem er aufgenommen werden soll. Der junge Junge reitet allein auf dem Esel, eine Welschhenne in den Armen haltend. Auch einen alten Geistlichen sieht man; und Lazaroni speisen unter einer Station des Calvarienberges ohne Messer und Gabel ihre Maccaroni.

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