Meyer, Ernst, Maler aus Kopenhagen , studierte auf der Akademie der Künste der erwähnten Stadt, und begab sich 1833 zu seiner weitern Ausbildung nach Rom. Er war schon mit tüchtigen Kennt- nissen ausgerüstet, als er jene ehrwürdige Kunststadt betrat, und so hatte er in Rom bald seinen Ruf begründet. Seine Genrestücke sind von tiefer Wahrheit und Poesie, und meisterhaft behandelt. Der Vortrag ist frei und breit, doch voll Feinheit und Wärme. Ein ausgezeichnetes Bild dieses Künstlers ist im Besitze des Con- suls Wagner in Berlin . Es stellt das Innere einer neapolitanischen Fischerhütte vor, wo ein junger Fischer mit leidenschaftlichen Aus- druck zur Mandoline singt. Meyer malte mehrere solcher Fischer- szenen. Auch Architekturbilder malt der Künstler. Schon 1834 gehörte Meyer zu den gefeiertsten Volksscenenmalern Rom’s,
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