Meyer, Daniel

Meyer, Daniel, Maler, Kupferstecher und Zeichner, blühte schon zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankfurt, und noch 1656 war er am Leben. Von seiner Malkunst wissen wir nichts, es findet sich aber ein anderes Werk von ihm, das er in seinen früheren Jahren besorgt haben muss. Es ist dieses die „Architektura oder Verzeichniss allerhand Einpassungen an Thüren, Fenstern und De- cken etc., sehr nützlich und dienlich allen Malern, Bildhauern etc. Alles erstlichen neu erfunden und gezeichnet durch Daniel Meyer, Malern und Burgern zu Frankfurt am Main . Auch daselbst ge- druckt in Verlegung Johannis Theodori und Joh. Israel de Bry Gebrüder 1609. Gut radirt, mehrere mit Figuren geziert. Im Jahre 1654 erschien zu Nürnberg eine zweite Auflage, und 1650 zu Frankfurt die dritte. Es muss auch eine ähnliche größere Folge existieren. No. 78 hat die Jahrzahl 1612, K&l. fol. Diese Folge von 50 Blättern ist meist mit einem Zeichen versehen, und wenn ein solches auf Copien nach italienischen Meistern steht, so wollen Einige ebenso den D. Meyer darin erkennen.

  1. Das alte Weib, welches spinnt, stehend mit der Spindel; nach E. Vicus, der das Blatt nach der Zeichnung Parmesano’s gefertigt,

  2. Venus von den Dornen der Rosen verwundet, nach G. Mantuano, der nach L. Penni dieses Blatt gestochen hat.

  3. Das Bildnis von Albrecht Dürer, kl. 4,

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