Meybusch, Anton, Medaillen-Schneider, ein Deutscher von Geburt, der
aber in Kopenhagen seine Epoche machte. Er kam 1675 dahin,
und damals beschäftigte ihn Karl XII. Dieser König ließ auf die
Siege von 1676 und 1677 durch Meybusch zwei Medaillen prägen,
welche Lochner V, 3153 in Abbildung gibt. Um 1687 begab sich
der Künstler nach Paris , wo ihn Roettiers und Mauger freund-
schaftlich aufnahmen, und während eines Zeitraumes von acht
Jahren, welche er in Paris zubrachte, fertigte Meybusch auch mehrere
Medaillen, unter welchen eine auf Ludwig XIV. sich befindet. Endlich
wendete sich der Künstler wieder nach dem Norden,
kam 1687 nach Dänemark , wo er in Dienste des Königs kam, und
von dieser Zeit an führte er mehrere schöne Medaillen aus, solche
mit dem Bildnis des Königs und auf merkwürdige Ereignisse seiner
Regierung. Auch auf Christian V. fertigte er eine Denkmünze.
Einige seiner Werke sind mit den Buchstaben A, M. bezeichnet;
Meybusch starb um 1701, nach dem Rufe eines der ersten Künst-
ler seines Faches in seiner Zeit.
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