Methodius, der hl. Metod, ein Mönch aus dem Orden des heil. Basilius, kam 863 mit dem heil. Cyrillus an den Hof des Herzogs Ratislaus von Mähren, um aus Auftrag des Fürsten den Slaven das Evangelium zu predigen. Methodius war auch in der Malerei erfahren, die er in Rom erlernt hatte, und diese Kunst war ihm sogar bei seinem Bekehrungsversuch von Nutzen. Einmal trug ihm ein bulgarischer Fürst auf, einen Saal mit Malereien zu ver- zieren, und der Fürst liess ihm die Wahl des Gegenstandes. Me- thodius stellte das jüngste Gericht dar: die Seligen, wie sie Kro- nen empfangen, die Verdammten in höllischen Banden, was Al- les auf den Fürsten einen solchen Eindruck machte, dass er mit seinen Unterthanen die Taufe annahm. So erzählen A. Pilarz a S. Floro und F. Moravetz a S. Antonio: Moraviae historia poli- tica et ecclesiastica I, 51. Anderwärts, Bolland, de Vita S. S. Cy- rilli et Methodii Balbin. in Epitom. Bohem. I, c. 3, in Miscellan. J. IV.dec. I, heisst es, dass Methodius dem König Bogoris das jüngste Gericht gemalt hatte, und dass derselbe bei der Übergabe des Gemäldes so gerührt geworden sei, dass er zum Christenthume übertrat.
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