Merian jun. war für die Kunst so sehr begeistert, wie sein Vater, und durch die Fortsetzung von dessen hinterlassenen Werken erlangte er gleichen Ruhm. Dennoch wurden schon nach seinem Tode Exemplare des Theatrum Europaeum als Makulatur ver- kauft und die Platten gingen zu Grunde, so wie jene zu den To- pographien seines Vaters. Es genießen noch heut zu Tage diese beiden Werke die verdiente Achtung nicht. Im Jahre 1682 fertigte er auf vier grossen Platten einen Plan von Frankfurt, der nach seinem Tode ebenfalls verunstaltet wurde. Im Jahre 1687 starb der Künstler . C. v. Till stach nach ihm das Bildnis des F. Talient- schers, A. Wupel jenes von Fried. Binder, und E. Heiss jenes des H. L. Lersner in Schwarzkunst.
Folgende Blätter gehören ihm an:
Das Bildnis des Georg Gütthüter, Picturae et omnium Elegantiarum Amator, mit M. Merian jun. f. bezeichnet. Wie A. van Dyck. Bei Weigel 20 gr. 8
Die sterbende Cleopatra, die Fleischteile flüchtigt, M. Merian junior f. – 4
– 4) Zwei Blätter mit Mordsszenen, kl. qu. fol.
– 6) Zwei andere ähnlichen Inhalts, 4.
Ansicht eines Dorfes. P. Aubry exc., kl. qu. 4,
Eine Wildschweinjagd, sehr schmal qu. fol. An diesem Blatte hatte der Vater Theil.
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