Mellin oder Meslin, Charles

Mellin oder Meslin, Charles, Maler und Radierer von Lothringen, bildete sich unter Leitung des S. Vouet zum Künstler , und ging bei Zeiten nach Rom, wo er den grössten Theil seines Le- bens zubrachte. Hier hatte er den Beinamen Lorenese, und selbst Carlo Melini nannte er sich manchmal. Mellin fand in Rom grossen Beifall, da er in einer angenehmen Manier malte und das Auge zu bestechen wusste. Man sieht Werke von ihm

in der Kirche des heil. Lukas , der Franzosen, in St. Nicola der Lothringer, auf Trinita de’ Monti und auf Monte Cassino. Auch zu Neapel und in Mailand übte er einige Zeit seine Kunst. Er malte historische und mythologische Darstellungen, Werke, die theilweise viel Gutes haben, dann aber wieder wenig Überlegung und Ernst zeigen. Dennoch war der Künstler angesehen, und

gelbst im Stiche wurden einige seiner Werke vervielfältigt. C. Audran stach Heilige und Engel, nach einer Bisterzeichnung, die sich bei R. Weigel in Leipzig befindet, Audran stach auch den heil. Franz in einer Landschaft kniend, C. Charles stach ein Blatt mit der Schrift: L’amour a quelque trait de la divinité, lorsque il est soutenu de la fidélité. — Nancey 1603. Damals scheint Mel- lin nicht mehr gelebt zu haben, denn er arbeitete schon .

Von ihm selbst gefertigt ist folgendes Blatt:

Die Krönung der heil. Jungfrau im obern Theile, unten St. Johann der Täufer und St. Florian, Carolus Melini Lota- ringia fecit Romae, fol. Im ersten Drucke vor dem Namen des Künstlers,

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