Melchior, Heinrich Anton, Sohn des Obigen, erlernte die Ma-
lerei und Plastik, zeigte aber besonders für erstere Kunst ein gros-
ses Talent. Der Vater unterrichtete ihn mit aller Liebe und Sorg-
falt, liess ihn auch die Akademie in München besuchen, und
schickte den jungen Künstler zuletzt auf Reisen. In Berlin malte
er ein allegorisches Bild auf den Frieden zwischen Frankreich und
Preussen, wofür er den Preis der Akademie gewann. Das von
ihm gemalte Bildnis des Königs von Preussen war so ähnlich und
vergleichbar, dass er es sieben und zwanzigmal correctiren musste,
Heinrich war die Freude des Vaters und gross war daher die Be-
trübnis, als 1790 der hoffnungsvolle Jüngling in Berlin starb.
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