Melani, Giuseppe

Melani, Giuseppe, Maler von Pisa , genoss den Unterricht Ciro’s, welcher der erste war, der in jener Stadt dem Cortona’schen Ge- schmacke Eingang verschaffte. Melani wurde noch berühmter als der Meister, und auch Lanzi glaubt, dass er es werth war, den Uebergang des heil. Ranieri, eines der grossen Bilder im Pisaner Dome auf Leinwand zu malen. Dieses Werk gehört indessen zu den mittelmässigen des Heiligthums, es macht aber dem Künstler doch Ehre, Lanzi sagt, es sei gut erfunden, von regelmässiger, nicht handwerklicher Perspektive. Melani’s Stelle ist unter den Frescomalern, als welcher er seines unten folgenden Bruders Bau- werke mit Figuren versah, und sehr dem Cortona’schen Style an- hing, nach Lanzi nicht nur in dem, was er Gutes hat, wie Per- spektive, Farbe, Schmelz; sondern auch in dem minder Lobens- werthen der weniger schlanken und weniger ausgeführten Figuren. Er war Ritter des goldenen Sporns.

Dieser Künstler starb 1747. C. Lasinio stach nach ihm Maria mit dem Kinde an der Brust, links neben ihr Joseph, rechts ein Engel, welcher das Bettchen mit Rosen bestreut. Das Gemälde ist in der Kirche des heil. Benedikt zu Pisa, und der Stich in Lastri Pittrice No. 108.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_AY_rAAAAMAAJ/