Meister E. S., der

Meister E. S., der, vom Jahre 1466. Die Taufe Christi. Der Heiland steht ebenfalls in Mitte

des Flusses, aber etwas nach links gewendet, wo man Jo- hannes sieht, wie er aus zwei Vasen Wasser auf das Haupt desselben giesst. Rechts ist ein Engel, und oben Gott Va- ter mit der Taube, welche er mit der linken Hand hält. Dieses Blatt hat ebenfalls kein Zeichen, aber es ist vom Meister E. S. H. 5 Z. 2 L., Br. 3 Z. 6 L. -

Die Transfiguration. Jesus steht in Mitte des Blattes auf einem Hügel, die Weltkugel in der Linken, und mit der Rechten segnend. Am Fusse des Hügels sind die drei Jün- ger, wie sie vor dem Glanze mit den Händen die Augen schließen. Der zur Linken ist im Profil, den Kopf gegen den Heiland gerichtet, der zur Rechten ist in Drei- viertelansicht und der dritte, in Mitte des Vorgrundes, vom Rücken gesehen. Im Grunde links ertheilt Gott dem Mo- ses die Gesetze, rechts steigt Moses vom Berge herab. Ge- gen den Mittelgrund erscheint noch einmal Moses und

Elias, Halbfiguren in Wolken. Ohne Zeichen. H. 5 Z.

7 L., Br. 4 Z. Eine Heilige, stehend in Mitte des Zimmers mit gefalteten Händen, in reichem Gewande und mit langen Haaren. Sie neigt sich nach links, wo am Fenster der Altar steht, mit drei Heiligen, einem Leuchter, zwei Büchern und einer Vase. Im Grunde ist ein Weihkessel. Das Ganze ist in einer Art Einfassung von ungleicher Form. Oben ist rechts und links ein Wappenschild, von welchen eines mit einem Stern geziert ist. Daher ist wohl die Annahme gekommen, dass er Künstler Stern heisse. Auch die Kleider sind mit Sternen besetzt. In der Mitte oben sind die Buchstaben E. S. und die Jahrzahl 1467. H. 5 Z. 9 L., Br. 4 Z. 2 L. Eine Heilige mit dem Wappenschild in der einen und die Standarte in der anderen Hand haltend, in Mitte des Blat- tes. Im Grunde links ist ein Felsen. Ohne Zeichen. H. 5 Z. 6 L., Br. 3 Z. 8 L. Die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf Wolken. H. 3 Z. 9 L., Br. 2 Z. 9 L. ' I Bartsch kannte dieses Blatt nicht; ein Abdruck kam aus der bekannten Sammlung des Herrn von Nagler in das kö- nigl. Kupferstich-Cabinet zu Berlin, so wie folgende 7 Blätter. Die heil. Jungfrau, stehend in einem Zimmer, mit dem Zeichen: E. 1.4.6.7. S. H. 5 Z. 7 L., Br. 3 Z. 9 L. Jesus Christus stehend, mit der Weltkugel in der einen, und mit der anderen Hand segnend. Ist dies vielleicht der Chri stus an der Spitze der Folge von Aposteln ? Christus am Kreuze, den Kopf nach links geneigt. H. 4 Z. 10 L., Br. 3 Z. 2 L. Der heil. Sebastian am Baume rechts. H. 9 Z. 10 L., Br. 7 Z. 10 L. Zwei Bischöfe in Mönchskleidung, die Mitra auf dem Kopfe und den Stab in der Rechten. H. 3 Z. 1 L., Br. 2 Z. 5 L. Der ewige Vater hält den Leichnam seines Sohnes auf dem Schooss. Er sitzt in einem gotischen Sessel, und mit der Linken unterstützt er den nackten Leichnam unter der linken Achsel, während er mit der Rechten den ausgestreckten Arm des Heilandes hält. Die Füsse reichen über den Schooss des mit einem reichen Mantel bekleideten Vaters hinab. Er trägt auch eine Krone auf dem Haupte, das Symbol des heil.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_AY_rAAAAMAAJ/