Meichelt, Christian

Meichelt, Christian, Maler und Kupferstecher , wurde 1776 in Nürnberg geboren, und obgleich sich bei ihm schon frühe sein Talent zur Kunst äußerte, so erhielt er doch erst im fünfzehnten Jahre von A. Gabler eigentlichen Unterricht. Schon während sei- ner Lehrzeit zeigte er in Copien nach Golzius und Matham eine nicht unbedeutende Fertigkeit, und auch im Aetzen leistete er bald Gutes. Um 1790 kam er nach Basel in von Mechel’s Offizin, aus welcher saubere Fabrikarbeiten hervorgingen, wo sonst aber we- nig zu lernen war. Doch übte sich Meichelt in Freistunden fleißig im Zeichnen und auch in der Miniaturmalerei , worin er es ebenfalls zu einiger Vollkommenheit brachte. Sein Hauptfach blieb aber in der Folge die Kupferstecherei, besonders in Tuschmanier. Im Jahre wurde er Lehrer der Zeichenkunst am Pädagogium zu Lörrach , kehrte aber später wieder in die Schweiz zurück. Wir erwähnen folgende Blätter:

  1. Mehrere kleine Blätter, für Mechel geätzt, der sie zu einer Ausgabe des Shakespears bestimmte.

  2. Die Erdmannshöhle im Badischen, nach der Natur von ihm selbst gezeichnet, und auf 10 Blättern in Tuschmanier ge- stochen. Diese Blätter erschienen , mit Text von Lembke,

  3. Eine Ansicht des Röttelnschlosses mit der Umgegend, 2 Blätter in gr. fol,

  4. Die Blätter zur malerischen Reise nach Heidelberg, nach Zeich-

nungen von J. Meyer . Heidelberg 1824, gr. fol.

  1. Das Innere einer Glashütte im Schwarzwald , 1820, Aquarell, qu. fol.

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