Medina, Juan Batista de

Medina, Juan Batista de, Maler und Kupferstecher , wurde zu Brüssel geboren, wo sein Vater, der spanische Feldhauptmann Medina d’Asturias, sich niedergelassen hatte. In der Malerei un- terrichtete ihn Duchatel, und bezog er sich nach England , wo er verschiedene Bilder malte, die mit grossem Beifalle aufge- nommen wurden. Es sind diese Bildnisse, die sich durch Leben- digkeit der Auffassung, durch gute Färbung und durch meister- hafte Behandlung auszeichnen sollen. Als sein Meisterstück erklärt man das grosse Familienbild des Herzogs von Argyle mit dessen

Söhnen. Die Figuren sind in römischem Costum dargestellt und in italienischem Stil gemalt. Er fertigte auch einige historische Dar- stellungen und Landschaften, deren er besonders in Schottland viele malte. Der Graf Leven munterte ihn auf, dahin zu gehen, und seine Reisekosten wurden auf Subscription bestritten. Medina war auch der letzte, der von der Union in Schottland durch den Herzog von Queensbury zum Ritter geschlagen wurde. So erzählt Walpole, er sagt aber nichts von seinen Arbeiten in Kupfer. Wir halten ihn für jenen Flamänder Medina, der die von Patrick Hume angegebenen Zeichnungen zur grossen Ausgabe von Milton’s Wer- ken gestochen hat.

Medina starb 1711 im 51. Jahre. Strange stach nach ihm das Bildnis des Dr. Pitcairn, und J. Smith jenes der Anna Royd- house.

nur nach Kupferstichen malte. Er hinterließ auch Bildnisse, starb zu Valencia 1745.

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