Mazzoni, Guido, genannt Paganini und il Modanino da Modena, Bildhauer von Modena , dessen Geschicklichkeit Vasari rühmt. Er fertigte 1484 für St. Margareth zu Modena eine heil. Familie, Standbilder von überraschender Lebendigkeit und Ausdruck. Von ihm ist auch eine treffliche Gruppe aus Thon in einer eigenen Capelle auf Monte Oliveto zu Neapel. Um den Leichnam Christi knien die drei Marien, Nicodemus, Joseph und Johannes unter den Bild- nissen des Puntanus und Sannazaro, des Königs Alfonso II. und seiner Familie. Die Figuren sind in Gebärde und Tracht so wahr- haft und sprechend, wie wenige Bildwerke damaliger Zeit. Bei Cicognara Storia della scultura etc. II, tav. 51 sind zwei Figuren abgebildet. Mehrere seiner Bildwerke sind zu Grunde gegangen, da sie aus zu weichem Stoffe gefertigt waren.
Dieser große Plastiker diente später Karl VIII. in Neapel und Frankreich , wo er 20 Jahre lebte, die Würde eines Ritters erlangte und hierauf sein Leben mit Ehren beschloss. Sein Zeitgenosse Pomponio Guaricci schreibt von ihm: In Italia laudatissimus est nostra aetate Guidus Mazzoni Mutinensis, quem nuper nobis Gallia cum plerisque rebus astulit. Die Zeit, wann Mazzoni nach Frank- reich gegangen ist, bestimmt Guaricci nicht. Nach Tiraboschi starb er .
Seine Gattin Isabella Discalci und seine Tochter übten gleiche Kunst,
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