Mazza, Giuseppe

Mazza, Giuseppe, Bildhauer , Sohn des Obigen, wurde

geboren. Er genoss den Unterricht des Vaters, studirte aber an- fangs auch die Werke der Carracci, und schon fing er an, bei Pasini der Malerei sich zu widmen, die er jedoch nach einiger Zeit mit der Plastik vertauschte. Jetzt übte er sich mit allem Eifer darin, so dass er in kurzer Zeit mit dem Vater den Ruhm theilte, und auffallend ist es, dass er bei den vielen Werken, die er hin- terliess, doch zuletzt sein Brod erbetteln musste. Er fertigte Bild- werke in Holz, in gebrandeter Erde und in Marmor. Man rühmte darin die glückliche Erfindung, die Zierlichkeit und Anmuth in Stellung und Bewegung, so wie die Schönheit der Köpfe. Auf seine Geburt Christi, die nach seinem Modelle zu Venedig in Bronze gegossen wurde, flossen reichliche Lobgedichte, die gesammelt im Bruck erschienen, und dieser Mann wurde ein Bett- er, vielleicht aus Arbeitsunfähigkeit in Folge eines hohen Alters. Er starb erst 1740. L. Mattioli hat nach ihm gestochen.

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