Mayr, Johann Ulrich

Mayr, Johann Ulrich, Maler von Augsburg , bildete sich in

Rembrandt's Schule und bei J. Jordaens. Er war als Bildnismaler

berühmt, weniger im historischen Fache. Dagegen malte er treff-

liche Köpfe, was ihm im In- und Auslande grossen Ruf erwarb.

Man berief ihn an den kaiserlichen und andere Höfe, und

auch Private nahmen seine volle Zeit in Anspruch. Die Zahl der

nach ihm gestochenen Porträts ist bedeutend, noch größer aber

jene der nicht gestochenen. Auch auf Glas malte er, Mayr wurde

74 Jahre alt, und das letzte war für ihn 1704.

Gestochen wurden nach ihm die Bildnisse: der Elisabeth Schor-

ner von E. Hainzlmann; des Christ. Stetten, der Frau Pellerin,

des David Stetten, des Handelsmanns Ch. Thurm und seiner Frau

Jacobina, der schönen Eggerin von B. Kilian; des J. v. Sandrard

von Ph. Kilian; der Juliana Winklerin von E. Hainzlmann; des

Carl Sulzer, der Churfürstin Maria Anna von Bayern von M. Küs-

sel; des Burkhard Löffelholz von Colberg, des Anton Christoph

Schärer von B. Kilian; des Gabriel Miller, Dicaster, et Matrim.

Assessor ete., der schönen Eggerin von E. Heinzelmann; des Ale-

xius Egger von Ph. Kilian; des Markus Huber, Senator , von E.

Hainzelmann; des Joh. Mich. Dilherr, Antistes Ministerii No-

rimb., von M. Küssel; des Benedikt Winkler auf Dölitz von B.

Kilian; des Mark Anton Lenisch, Senator, von B. Kilian; des

Erzherzogs von Österreich , Carl Joseph von M. Küssel; der Marggräfin

Ludovica Christina von Savoyen von Ph. Kilian; der Herzogin

Henrietta Adelaide von Bayern und Pfalz, des Ferdinand Maria

von M. Küssel; des Maximilian Markgrafen von Baden von Ph.

Kilian; der Anna Sibylla Seyfridtin, gebornen Thurm, von B. Kilian; des Maxim. Philipp Herzog von Bayern, Pfalzgraf, von M. Küssel; der Eleonora Magdalena Theresia von Pfalz-Neuburg von B. Kilian; des Joh. Bapt. Schorrer von M. Küssel; des Abra- ham Hosennestl, Bürgermeister von Augsburg, von B. Kilian; der

  • Kaiserin Eleonora Magdalena Theresia von J. G. Seiller, ein Haupt- blatt ete, Sein Bildniss, im Sessel sitzend mit langen Haaren, ist von J. C. Schnell gestochen.

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