Mayer, Constance, Malerin zu Paris , wurde um 1780 geboren, und Suvöe und Greuze waren ihre ersten Meister. Später kam sie zu Prudhon, und jetzt entspann sich zwischen Beiden ein zärtliches Verhältniss, das dem Meister zuletzt vielen Kummer brachte. Mayer brachte von 1800 an bis zu ihrem erfolgten Tod verschiedene Bilder zur Ausstellung, deren einige mit grossem Beiſalle aufgenommen wurden, da man in denselben vollkommen die beliebte Weise des französischen Correggio-Prud’hon erkannte;
wie im Bilde der Unschuld, zwischen der Liebe und dem Glück, damals (an. XIlI.) unter der Benennung le moe&pris des richesses bekannt. Ihr Bild der Venus mit Amor, wie sie von Zepghiren feheblsos’t und geweckt werden, ist bei Landon unter den Wer- ken des Salon von 1803 abgebildet. Dort wird die Idee lachend und graziös genannt, sowohl die sichere Zeichnung als der Jeichte Pinsel an diesem Bilde gerühmt, und der Wunsch ausge- sprochen, dass die Künstlerin die Bahn der blossen Nachahmung verlassen, die Natur studiren, und sodann sich ihren eigenen Schwingen vertrauen möchte. Es erschienen von dieser Zeit an auch mehrere Compositionen, an welchen Mayer alleinigen An- theil hatte, die Malweise Prud’hon’s bleibt aber immer sichtbar. Solche Werke sind: die Fackel der Venus; die glückliche und die unglückliche Mutter; eine Najade, die eine Gruppe von Lie- besgöttern abhält; der Traum des Glückes. Im Jahre er- k(ilelä '?li0 Künstlerin mit dem erwähnten Bilde der Venus eine edaille,
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