May, Georg Oswald, Maler von Offenbach, verlegte sich bis in sein zwanzigstes Jahr auf die Wissenschaften, fing aber dann an, sich ausschliesslich der Malerei zu widmen, was ihm sehr glückte. Er wurde Fürstlich Ansbach’scher Hofrath, und malte jetzt teil- weise in Ansbach und Bayreuth . Später kam er in Brandenburgs Dienste, ebenfalls mit dem Titel eines Rathes.
May malte mit allem Beifalle Bildnisse in Öl und Pastell ; denn sie sind ähnlich, schön coloriert und korrekt gezeichnet. Besonders gefiel ein Gemälde mit lebensgrossen Figuren, welches den Markgrafen von Ansbach sitzend vorstellt, wie ihm seine Gemahlin einen von der Kaiserin Maria Theresia geschenkten Ring zeigt. Die- ses Bild kam nach Wien. Starb um . J. F. Bause stach nach ihm das Bildnis Wieland’s, und 1779 hat das von ihm gemalte Portrait Göthe’s C. Meyer gestochen.
Es scheint auch einen Rudolph Paul May gegeben zu haben. Diesem finden wir das Gemälde beigelegt, nach welchem Bause Wieland’s Bildnis gestochen, so wie jenes der Frau von Spitzel,
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