Matweff, Theodor, Landschaftsmaler , der Sohn des Obigen, verlor in zartester Jugend den Vater, es ist uns aber nicht bekannt,
wer ihn die Grundsätze der Malerei gelehrt hat. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts kam er nach Rom , und da nun gründete er während einer Reihe von Jahren den Ruf eines berühmten Land- schaftsmalers. In früherer Zeit waren die Urtheile über ihn nicht so gleich günstig; im Sitten- und Culturgemälde von Rom (Gotha 1803 und bei Meusel II. 1534) heisst es, der Künstler besitze eine grössere Erfindungsgabe, als Studium, er liebe das Starke, Wilde und Auffallende der Natur, im Charakter des S. Rosa, mit dessen krudem, disharmonischem Colorite er etwas ähnliches habe, ohne ihn vorsätzlich nachzuahmen. Der Vortrag seines Finsels, heisst es, stimme mit dem Charakter seiner Composition überein, und sei mehr dreist und kraftvoll, als elegant. In der Folge der Zeit mässigte Matweff seinen Styl, ging aber immer mit Energie zu Werke. Man zählte ihn neben seinen Zeitgenossen Vogt, Ter- Jink, Verstappen, Boguet und Chauvin zu den vorzüglichsten Landschaftern Roms.
Dieser Künstler starb auch daselbst . Matweff, s. Matweff.
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