Matthäi, Ernst Gottlob, Bildhauer, Bruder des Obigen, wurde 1779 in Dresden geboren, und die Anfangsgründe der Kunst er- lernte er unter Leitung seines Vaters. Im Jahre 1805 begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Rom, wo damals Thorwaldsen’s Ruf zu wachsen anfing, und so suchte auch Matthäi sich jenem be- rühmten Meister zu nähern. Im Jahre 1806 fertigte er in Rom ein Basrelief in Gips, welches Iris vorstellt, wie sie dem Priamus als Trösterin erscheint. Dieses Bildwerk wurde als meisterhaft ge- rühmt, so wie vier Köpfe in hartem Gestein: Minerva, Sappho, Melpomene und Isis , nach der Antike. Auf diese folgten verschie- dene andere Bildwerke. Im Jahre 1827 vollendete er ein Modell für die Anatomie des Pferdes in Gips, und auf dem Untersatz ist das im britischen Museum befindliche Basrelief der Entführung der Helena, und der berühmte Pferdekopf aus den Elgin ’schen Mar- morbildern. Es gibt davon: Erklärung der Muskeln und Basreliefs an E. Matthäi’s Pferdemodell, von Sailer und Bötticher. Mit K.
Seine Zeit wurde aber auch durch den Unterricht beschränkt, da Matthäi die Stelle eines Lehrers im Bossiren und Modelliren an der Kunstakademie zu Dresden erhielt. Er ist auch Ritter des gol- denen Sporns und Direktor des päpstlichen Naturalien Cabinets.
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