Mattenheimer, Andreas Theodor, Maler, wurde 1752 zu Bam- berg geboren, und als der Sohn eines Gärtners sollte er ebenfalls ein solchen werden. Nach dem Tode seines Vaters verließ er je- nen ihm nicht angenehmen Beruf, und da er schon frühzeitig gerne zeichnete, so brachten ihn seine Verwandten zu einem Maler nach Waldsassen , von welchem er den ersten Unterricht erhielt. Nach
Zwei Jahren begab er sich auf die Akademie nach München, wo ihn G. Desmar6s freundlich aufnahm, und nachdem er sechs Jahre in München zugebracht hatte, fügte er zur weiteren Ausbildung nach Berlin und Dresden . Endlich kehrte er nach Bamberg zurück, und da nun fertigte er zuerst mit dem Hofmaler Scheubel für die Kirche zu Vierzehnheiligen die Altarbilder des heil. Georg zu Pferde und des heil. Blasius. Sein Werk ist auch das Hochaltarblatt mit dem heil. Hugo in der Kirche zu Eisfeld bei Kronach , Christus am Kreuze, die Verkündigung der Maria und die drei Könige in einer Filialkirche bei Hassfurth, und besonderen Beifall erhielt sein heil. Franziscus bei den Kapuzinern zu Bamberg ,
Im Jahre 1705 malte er den Fürstbischof Christoph Franz von Busek in seinem Ornate, und dieses Bildnis wurde wegen der sprechenden Ähnlichkeit von ihm selbst für viele Behörden copirt. Eine solche Copie wird auf der königl. Bibliothek zu Bamberg aufbewahrt. Der Bischof ernannte ihn dafür zum Hofmaler . Aus- ser den erwähnten Bildern fertigte er noch mehrere andere für Kirchen, und nebenbei restaurirte er schadhafte Gemälde. Starb 1810.
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