Mathes oder Mätthes, Nicolaus Christian, Zeichner und Ku- pferstecher, wurde 1720 in Hamburg geboren, und anscheinlich
Matthäus etc. — Matthes etc.
Verglichen als Künstler, vielleicht als Bildnismaler, kam er nach Nürnberg , wo er die Schwägerin des J. G. Prestel heiratete. Lichtensteger stach nach ihm das Bildnis des F. J. Baier, counsiliarius archiater et comes Palatinus etc. Er fertigte verschiedene Kopien von Dürer’s Blättern, die mit dem zusammengezogenen Buchstaben ME bezeichnet sind. Bartsch P. gr. IX. 520 führt die ersten drei als Werke eines unbekannten Mohogranimisten auf.
Sebastian an dem Baume gebunden nach rechts blickend. An einem kleinen Ast hängt das Täfelchen mit Dürer’s Namen, das Monogramm des N., Mathes ist unten am Baumstamme. Gegenseitige Kopie; H. 4 Z. 3 L., Br. 2 Z. 8 L.
St. Sebastian, nach links gerichtet, ist an eine Säule gebunden. Rechts unten an einem steinernen Pfeiler ist ein Paier mit dem Monogramme Dürer’s. Das Monogramm des Kopisten, welches leicht zu übersehen ist, befindet sich an der beschatteten Seite am Steine rechts. Gegenseitige Kopie.
Von diesen Blättern findet man auch Contre-Drucke.
St. Christoph mit dem Kinde durch’s Wasser schreitend. Er richtet seine Schritte nach links, blickt aber zurück. Links am Steine, der aus dem Wasser reicht, ist Dürers Monogramm, und an der beschatteten Seite desselben jenes von Mathes. Gegenseitige Kopie; H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 9 L.
Ein Bildhauer im Begriffe die Gruppe der drei Grazien zu fertigen mit C. M. Fec, bezeichnet; H. 3 Z. 3 L., Br. 527 L.
Eine kleine Landschaft in Lavis-Manier, nach J. C. Dietsch.
Das Bildnis des Peter Paul Werner, Medailleur. Halbfigur mit einer Medaille in der Rechten, N. C. Matthes del. et faciebat, kl. fol.
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