Masuccio I., Architekt und Bildhauer zu Neapel

Masuccio I., Architekt und Bildhauer zu Neapel , wo er 1228 oder 1230 geboren wurde. Die Zeichenkunst erlernte er bei einem Maler, dessen Name unbekannt ist. Die Grundsätze der Architek- tur brachte ihm ein Architekt Friederico’s II. bei, und dann soll er nach Rom gegangen seyn, um die antiken Monumente zu stu- dieren, wie G. Grossi, Le belle arti etc. II. p. 306, sagt. Er vollen- detete den Bau des Castello nuovo und jenen des Klosters und der Kirche St. Maria la Nuova, die Giov. Pisano zu bauen begann.

Auch fertigte er den Plan zum Dome und zu der Kirche St. Do- menico Maggiore. Dann führte er mehrere Grabmäler aus, wie jenes der Catharina von Österreich, der Gemahlin des Herzogs Carl von Calabrien.

Das Todesjahr dieses Künstlers setzt man in ; sicher war er noch um thätig. Damals brachte er mit Maglione den Bau des Doms zu Stande, und er schmückte ihn mit Pietro de Stefani auch noch aus. Gegenwärtig sind fast alle seine Grabmäler im Dome und in St. Domenico maggiore. In einigen Kirchen sind Basreliefs von seiner Hand und von seinen Arbeiten sieht man auch in der Vicaria vecchia in der Strasse Forcella, und im Palazzo Co- jobrano das bronzene Pferd.

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