Massone, Giovanni, Maler von Alessandria , der um 1480 – 00 blühte, aber wenig bekannt ist. Lanzi sagt, dass Massone um 1400 zu Savona in der von Sixtus IV. zum Begräbniss seiner Ael- tern errichteten Kirche ein Bild gemalt, und für diese Arbeit 192 Ducaten erhalten habe. Lanzı sah dieses Gemälde noch in
Malien, jetzt aber muss man es in der Sammlung des Louvre zu
Paris suchen. Das Mittelbild stellt Maria und Joseph vor, wie sie das neugeborne Kind verehren, in der Ferne ist der Zug der drei Könige, und auf einer Cartella die Inschrift: Johannes Massonus de Alexandria pinxit. Auf dem rechten Flügel ist der knieende Papst Sixtus IV. mit seinem Patron Franz von Assisi, und auf dem linken Flügel ist der Cardinal Giulio della Rovere, nachmaliger Papst Jülius II., mit St. Antonius von Padua dargestellt.
Schon der Preis des Bildes spricht dafür, dass Massone ein geachteter Maler war, und noch mehr das Bild selbst, wie Dr. V\fiugen Siunit und Künstler in England und Paris III. 421) versichert.
Die Anordnung ist symmetrisch, die Motive sehr würdig, die Ver- hältnisse gut, das Kind von völligen, aber wohlgerundeten Formen, die ideellen Köpfe edel, die Porträts sehr lebendig, das Fleisch in den Lichtern von bräunlichem, in dem Schatten von zu dunklem
Ton. Der Hintergrund eine bergische, sehr ausgebildete Landschaft.
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