Masaccio, Donato, Maler von Florenz, geb. 1570, gest. 1630
Sein Meister war J. Ligozzi, und diesen nahm er auch zum Vor- bilde. Anfänglich unterzeichnete er sich auf obige Weise, nach- dem er aber in den Servitenorden getreten war, nahm er den Na- men Fra Arsenio an. Aus dieser Zeit sind in Florenz viele Bil- der von ihm, nach Lanzi in einem nicht gar weichen und fetten, aber fleißigen Styl gemalt. In demselben Geschmack sind einige Wunder der Nunziata, die in Lottini’s Werk gestochen und er- klärt sind. Grosse Ehre macht ihm nach Lanzi ein Gemälde in der Bibliothek des Klosters zu Vallombrosa. Es stellt die Schen- kung des Staates Ferrara an den päpstlichen Stuhl durch Gräfin Mathilde dar, wie einige geglaubt haben, nach Lanzi’s Meinung aber eher einige von ihr den Orden ertheilte Freiheiten und Ge- schenke, ein reiches Gemälde und des Künstlers höchster Ruhm. Aus Spanien scheint der Künstler wieder nach Florenz zurückge- kehrt zu sein.
Fiorillo IV. 172 nennt den Künstler D. Mascagio. G. Cecchi stach das Bild in der Annunciata zu Florenz, welches das Ober- haupt des Servitenordens mit einigen seiner Brüder zu den Füssen des Pabstes vorstellt. Lastri pittrice XCIV.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_eMM-AAAAcAAJ/