Martini, Martin

Martini, Martin, Goldschmied , Kupferstecher und Geometer von Luzern , der um 1507–1602 arbeitete. Es finden sich verschiedene Blätter mit seinem Namen oder mit einem Monogramme be- zeichnet, doch darf letzteres nicht mit jenem des Melchior Meier verwechselt werden, da beide etwas Ähnlichkeit haben. Ubrigens sind die Blätter Meier’s zierlich und sorgfältig gestochen, jene unseres Künstlers aber geschmacklos; die Figuren sind in der Propor- tion zu kurz und unrichtig gezeichnet.

  1. — 18) Blätter in folgendem Werke: Speculum poenitentiae, Das ist, das Leben Mariä. Magdalenä, den auch Marthä vnd Lazari etc. 8. Mit dem Namen und mit einem Mono- gramme, 1602–1607, 4 V.

  2. Ein Marienbild: Alma parens Christi, mit seinem Namen und der Jahrzahl 1602, in 8. D.

  3. Die Geburt Christi, links unten: 1507 Luzern, rechts neben einem Engel: Zeichnung u. H. 3 2 Z. 7 L., Dr. 2 Z. 5 L.

  4. Die Ansicht von Lucern, 1507 gezeichnet und gestochen, in drei Regalbogen.

  5. Einblicke der Stadt Freiburg im Üchtland, in 8 Regal- bögen.

  6. Die Ansicht von Solothurn.

  7. Das Bildnis des Münzmeisters P. Wegerich in Schafhausen.

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