Martin, M. T.

Martin, M. T., Maler und Radierer , der jüngere, genannt, wurde um 1720 geboren, und wenn eine Vermutung erlaubt ist, so möglicherweise könnten wir fast glauben, er sei J. B. Martin’s jüngerer Sohn gewesen. Er übte in Paris seine Kunst, und seine Werke beste- hen in Schlachtstücken, die in Zeichnung und Gemälden sich vor- finden. Immerhin aber könnte er mit dem Peter Martin wegen Gleichheit der Arbeit verwechselt werden. Er ist ferner jener M. Martin, dessen Basrelief erwähnt, von welchem Füssly glaubt, dass er mit P. und J. B. Martin eine Person sei. Baquoy, de Larmessin und Simonneau stachen nach ihm vier großformatige Blätter, welche Schlachten Peter des Grossen darstellen, und Cochin Ludwig XV. mit dem Herzoge von Antin an der Cascade zu Trianon. Von ihm selbst radiert ist:

  1. Die Flucht der Kaiserlichen nach dem Ueberfalle von Cre- mona, qu. fol.
  2. Die unglückliche Lage eines Geizigen beim Herannahen des Todes, M. T. Martin fec. et exc.

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