Martens, F. u. C. von, Zeichner und Kupferstecher , ein geschickter Künstler, der besonders in der Aquatinta Gutes leistet. Seine Blätter sind sehr geläufig und mit Leichtigkeit behandelt; dann gewähren sie auch ein vollkommenes Bild. Seine Lebensverhältnisse kennen wir nicht. Unter dem obigen Namen werden im Cataloge von R. Weigel die meisten der folgenden Blätter aufgezählt, die Panorama- ren von Triest , Paris und Venedig fanden wir aber als Werke eines Hauptmanns C. v. Martens bezeichnet.
Naufrage du Frédéric (Doge Prusien) sur les rochers du Fort Royal à St. Malo le 15. Mars 1820, nach C. Mozin in Mezzotinto, qu. roy. fol. Bei Weigel 5 Thl.
Pêche du cachalot, nach A. L. Garnerey, in Aquatinta, qu. imp., fol.
Pêche de la haleine, nach demselben, das Gegenstück, 1834 Bei Weigel beide 13 Thl. 8 gr.
Vue de Venise. Église dite la Madonna della Salute, nach Canaletto, Aquatinta, qu. 4.
Palais ducale, nach demselben, Aquatinta, qu. 4.
Panorama de Rouen pris du côté de Bon-Secours, des. et grav. par Martens, schmal qu. fol.
Panorama von Frankfurt a. M., aufgenommen von Dielmann , in Aquatinta von Martens, schmal qu. imp. fol.
Panorama von Mainz , von denselben Künstlern, schmal imp. qu. fol.
Panorama von Coblenz , von denselben, in gleicher Größe.
Panorama von Cöln , von denselben, schmal imp. qu. fol.
Panorama von Venedig, von ihm selbst gezeichnet und in Aquatinta gestochen, qu. fol.
Panorama von Paris, nach Schmidt, gr. imp. fol.
Panorama von Stuttgart, von ihm selbst gezeichnet, in Aqua- tinta, 1830, schmal imp. gr. fol.
Panorama von Triest, Aquatinta, qu. fol.
Principales vues de Paris et de ses environs, nach Schmidt, 36 Blätter in Aquatinta, mit gestochenem Titel, Paris 1852, qu. 4. Coloriert 36 Thlr., die gewöhnlichen Exemplare 18 Thlr.
Vues de principales villes de France et de leurs monuments, nach Chapuy. Sie erschienen von 1834 an zu Paris in Aqua- tinta, 4.
Malerische Ansichten der Bäder Wiesbaden, Schwalbach, Schlangenbad, Ems und ihrer Umgebungen. Nach der Na- tur gezeichnet von Dielmann, in Aquatintamanier gestochen von Martens, 28 Blätter, Frankfurt 1834, in 4.
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