Marchis, Alessio de’; Maler von Neapel , blühte um 1710–84. Er malte Landschaften, Feuersbrünste u. a., und strebte bei letzte- ren nach voller Naturwahrheit, so, dass er einmal einen Heuboden angezündet haben soll, um eine Feuersbrunst nach der Natur zu malen. Man belegte ihn dafür mit mehrjähriger Galeerenstrafe, und nur Pabst Clemens XI. hatte er nach einiger Zeit seine Frei- heit zu verdanken, da er früher in dessen Palast zu Urbino sehr schöne Bauwerke, Fernen und Seestücke gemalt hatte. Auch in Rom, in den Palästen Ruspoli und Albanı hinterließ er schöne Stücke; doch war er in Rom weniger bekannt, als in Perugia und Urbino. In den Werken de Marchis ist nur sein Feuer , sein
glücklicher Pinsel, sein wahres Colorit, besonders im Feuer und
in braunen, glücklichen Lüften, und die Uebereinstimmung des Ganzen zu leiten, indess die Teile vernachlässigt und unvoll- kommen sind. So beurtheilt Lanzi den Künstler .
Sein Sohn war ebenfalls Landschaftsmaler, aber nicht so merk-
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