Maoro, B. del, die heil. Familie, wo Maria das Kind einer knienden Heiligen gibt, geistreich radirt.
Mulinari, mehrere Blätter Madonnen; heil. Familien; die Toilette der Venus; die Predigt des Herrn etc.
Oddi, M., die Anbetung der Hirten.
Philipps, eine heil. Familie, aus der Gallerie Trevor. Picart, B., die drei heil. Frauen; die Hexe auf dem Unge- heuer, nach Zeichnungen, aus den Impostures innocentes.
Mazzuoli, Francesco.
Porid, A., Studien nach Gruppen und einzelnen Figuren, Zeichnungen aus dessen Sammlung.
Reni, G., die Grablegung, nach Parmeggiano’s berühmtem Blatte; zwei Madonnen.
Reverdinus, C., das Gleichnis vom verlorenen Sohne.
Romanet, Maria mit dem Jesuskinde, welches einen Engel lehrt, herrliches Bild aus der Gallerie Orleans, jetzt in England .
Bosa, M., die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Tische,
Rosaspina, F., Madonna mit dem Kinde und dreien Heili- gen, St. Martha kniet vor dem Kinde, nach dem Bilde des us. Nap.; Studien von Figuren einer anderen heil. Familie, in Punktirmanier.
Rossi, B., eine heil. Familie.
Rupprecht, F. C., Madonna mit dem Kinde, Clair-obscur von drei Platten.
Sadeler, E. und J., Maria mit dem Kinde und dem kleinen Johannes in einer Laube; heil. Familie mit der Magdalena, vorzüglich schönes Blättchen von J. Sadeler.
Salamanca exc., Christus geht auf dem Meere.
Strange, R., Maria mit dem Kinde, Halbfigur, . Par- migiani Amica (Antica, die Geliebte Parmesano’s), nach dem Bilde in der Gallerie zu Neapel.
Swelink, J., Maria mit dem Kinde und dem kleinen Johan- nes in der Laube.
Yanje, die heil. Cäcilia; eine Heilige auf Wolken von En- geln umgeben, die sie krönen.
Teucher, J. C., Maria mit dem Kinde, welches eine Rose hält: Madonna della Rosa, nach dem Bilde in der Dresdner Gallerie.
Tinti, E. B., die Verlobung der heil. Catharina.
Trento, A. da, die Hinrichtung der Apostelfürsten, Hell- dunkel; die Sybylle zeigt dem Augustus die heil. Jungfrau, schönes Helldunkel; der nackte Mann im Gebüsch, Hell- dunkel; Johannes der Täufer in der Wüste, Helldunkel; das Opfer Abraham’s, Clair-obscur; Ulysses bei Circe, vielleicht von H. da Carpo.
Vaillant, W., Maria liegend hält das schlafende Kind vor sich, in einer Landschaft, in schwarzer Manier.
Valdor, J., Ecce homo, links Pilatus, halbe Figuren.
Vico, A., Lukretia mit dem Dolche am Bette; junge Frau in antiker Kleidung; Venus im Bette und Vulkan in der Schmiede; die spinnende Bäuerin; Proserpina.
Visscher, C., Büste einer Frau: Artemisia genannt, Cabi- net Reynst. Ohne Zeichen, aber doch von Visscher und sehr schön.
Vorsterman, L., Maria das Kind anbetend; der Faun und die Nymphe bei der Heerde, vorzüglich schön.
Zanetti, Studien nach Zeichnungen, von ihm herausgege- ben und teilweise auch in Holz geschnitten, unter dem Ti- tel: Diversarum iconum, quae olım non exigua fuerunt or- namenta Arundelianae collectionis etc. Venezia 1743. Der junge Mann vom Rücken gesehen; ein stehender Mann;
Holzschnitte in Helldunkel, deren von Mazzuoli selbst wohl am wenigsten gefertigt sind.
Andreani, A., von ihm selbst geschnitten, oder nur her- ausgegeben, und mit seinem Monogramm:
Die hl. drei Könige, welche das Jesuskind anbeten, Hell- dunkel von drei Platten, das erst im zweiten Drucke das Monogramm Andreani’s trägt. Im ersten Drucke sieht man links auf Marien’s Stuhl die Buchstaben F P (Franciscus Par* mensis). An der Stelle dieser Buchstaben steht im zweiten Drucke Andreani’s Zeichen, dabei die Jahrzahl MDCV. Bartsch (Anleitung etc. S. 176) hält den Nicola Vicentino für den Verfertiger.
Petrus und Johannes, von drei Platten. Im ersten Druck ohne, im zweiten mit Andreani’s Monogramm. Nach Bartsch muthmasslich von Hugo da Carpi.
Circe, ovales Stück von zwei Platten, Seltenes Blatt. H. 8 Z. 8 L., Br. 7 Z. 9 L. Im ersten Drucke ohne Namen, im zweiten unten zur Linken, ausser dem Ovale, Andreani’s Monogramm mit den Worten: in mantova 1602. Bartsch glaubt, dass Andreani nur der Herausgeber sei.
Nymphen im Bade, von drei Platten, Andreani’s eigen- händiges Blatt. Im ersten Drucke ist links unten Andreani’s Monogramm und die Jahrzahl MDCV., im zweiten fehlt die Jahrzahl.
Maria von einem Heiligen begleitet, von einem Ungenann- ten in drei Platten. Im ersten Drucke ohne, im zweiten mit Andreani’s Monogramm.
Die heil. Familie, wo Maria einer Heiligen das Kind gibt, hinter ihr ein Bischof. Mit Andreani’s Namen. Selten.
Der siegende Jason, Helldunkel.
Eine heil. Familie mit zwei Heiligen, Helldunkel. Im zweiten Drucke mit Andreani’s Zeichen.
Saturn, s. unten H. de Carpi.
Der stehende Mann mit ausgebreiteten Armen, s. Carpi. Die Heilung der Aussätzigen, s. Vicentini.
Die Madonna auf dem Throne, s. Ghandini.
Carpi, Hugo da, Pan, und des Marsias Wettstreit mit Apollo, zwei Gegenstände in besondern Ovalen auf einem Blatte, von vier Platten. Im ersten Drucke fehlt der Strich, welcher die Ovale bestimmt, nur ein kleiner Teil ist neben Pan’s Bein sichtbar. Im zweiten Drucke sind die Striche scharf gezogen.
Saturn, von vier Platten. Im ersten Drucke ohne Zei- chen, im zweiten ist Andreani’s Monogramm und: in mantova 1602
Ein stehender Mann, welcher die Arme ausbreitet, von drei Platten, vielleicht von Hugo. Im ersten Drucke ohne Zeichen und ohne den Strich, welcher die linke Seite des Ovals bestimmt, im zweiten mit demselben, im dritten mit Andreani’s Monogramm und ohne diesen Strich,
Diogenes vor dem Fasse, rechts der Hahn, ein Haupt- blatt, mit den Namen beider Künstler.
Das Erstaunen. Im ersten Drucke ohne Lichtplatte und mit dem Einfassungsstrich, im zweiten fehlt dieser, im dritten wurde das Monogramm beigesetzt.
Ghandini, A., die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Throne. Helldunkel, im ersten Drucke mit Ghandini’s Na- men, im zweiten mit Andreani’s Monogramm und 1601.
Trento, Antonio da, die Marter der Apostel Peter und Paul, von drei Platten. Im ersten Drucke ist der mit Gras bewachsene Boden zur Rechten vorn mit drei Platten be- wirkt, im zweiten nur ein kleiner Theil des Vorgrundes, der Rest bietet die Arbeit von zwei Platten, Halbtinten und Schatten.
Die Sibylle zeigt dem Augustus das Bild der Maria in Wol- ken, en camaieu, Sehr seiten,
Vicentini, Nicola, Christus heilt die Aussätzigen, von drei Platten. Im ersten Drucke mit Vicentini’s Namen, im zweiten mit Andreani’s Monogramm und in Mantua 1608.
Die Heilung der Aussätzigen. Im ersten Drucke ohne Na- men, aber mit der laubähnlichen Verzierung, von Zani irrig als Copie nach Andreani erklärt,
Eine heil. Familie mit mehreren Figuren, weiss gehöht.
Zanetti, Das Werk dieses Künstlers s. oben Kupferstiche,
Parmigianino als Kupferstecher.
Dieser Künstler hat auch eine Anzahl Blätter radiert. Er soll das Radiren, und mit Scheidwasser in Kupfer zu ätzen, erfunden haben; dagegen tritt aber die Bestrebung A. Dürer’s hervor, der 1512 schon leichte Kunst übte, Mazzolino mag daher in Italien allerdings der erste in dieser Kunstgattung gewesen sein, und es könnte auch mit dieser Erfindung so gegangen sein, wie mit mehreren andern, dass sie in Italien und Deutschland zu gleicher Zeit selbst- ständig in’s Leben trat, oder dass durch irgend eine leise Kunde davon die Forscher an verschiedenen Orten auf ähnliche Entdeckun- gen geriethen. Die Ehre der Erfindung kann ihm jedenfalls Dürer streitig machen; denn wenn die Blätter dieser Art auch aus den letzten Jahren von Dürer’s Leben herrühren sollten, so kön- nen sie doch schwerlich jünger sein, als die Radierungen des Par- migianino.
Mazzuoli wird von Einigen auch für den Erfinder der Holz- schnitte in chiaroscuro gehalten; allein auch mit dieser Erfindung hat es gleiche Bewandtnis. Es machen Hugo da Carpi und A. Dürer auf gleiche Ehre Anspruch, und man sieht zugleich, dass im Anfang des 16. Jahrhunderts für die Kunst erfindungsreich war.
Mazzolino hat 15 Blätter radirt, die in guten Abdrücken sehr selten sind. Es zeigt sich darin Biegsamkeit der Zeichnung, sie ist aber manierirt, so wie in seinen Gemälden. Seine Nadel ist leicht und flüchtig, in der Arbeit eine gewisse Unordnung in den Strichen, welche sich einer Art von Nachlässigkeit nähert, aber eine Manier darstellt, welche geistreich und zugleich hinreichend ist, die gewünschte Wirkung hervorzubringen. So urtheilt Bartsch, Anleitung etc. I. 202, und im Peintre Graveur VI. p. 6 ff. beschreibt er 15 Originalblätter von ihm, alle übrigen sind nur Copien oder Nachahmungen seiner Weise. Die hauptsächlichsten Blätter, welche man irrthümlich fast immer als Werke dieses Künstlers ausgibt, gehören dem Andrea Meldolla, und dann kommen jene, die mit F P, bezeichnet sind. Die letzteren sind nach seinen Zeichnungen gefertiget, eben so verständig als geistreich, vielleicht von Malern aus seiner Schule; denn von der Zeit Parmesanu’s an haben fast alle Maler zugleich auch radirt.
Originale.
Judith mit dem erhobenen Schwerte hält das Haupt des Holofernes in der Linken, das sie mit Hülfe ihrer Begleiterin in den Sack zu stecken sucht. H. 5 Z. 8 L., Br. 3 Z. 4 L.
Die heil. Jungfrau im Gebete, während von oben der heilige Geist in Gestalt einer Taube kommt. Sie ist nach links ge- wendet, nur das Gesicht hält sie nach rechts. H. 4 Z., Br. 2 Z. 5 L.
Die ersten Abdrücke sind reine Aetzdrücke; die Flügel- spitzen der Taube, des Symbols der Taube, sind in diesen nicht vollendet. Im zweiten Drucke sind sie ausgeführt. Das Uebrige ist retouchirt, aber so verständig, dass diese Abdrücke noch grössere Wirkung machen, als die ersten. Die gegenseitige Copie ist mit Franc. Pa. inv. (rückwärts geschrieben) bezeichnet.
Die Geburt Christi: die heil. Jungfrau links kniend richtet das Gewand, welches das Kind in der Krippe bedeckt, Joseph hinter ihr spricht mit den Hirten, die zur Rechten in verschiedenen Situationen sich befinden. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 11 L.
Die heil. Jungfrau, im Profil, nach rechts gerichtet, hält das Kind auf dem Kissen in den Armen. H. 3 Z. 5 L., Br. 2 Z. 1 L.
Die späteren Abdrücke sind an mehreren Stellen retouchirt, aber noch von besserer Wirkung als die ersten.
- Die Grablegung Christi. Die Jünger verrichten die Hand- lung und ihnen folgen die heil. Frauen; darunter ist Maria in Ohnmacht. Links steht einer der Schüler mit der Dornenkrone. Dieses ist eines der beträchtlichsten Blätter des Meisters. H. 12 Z., Br. 8 Z. 9 L.
Im ersten Drucke ist unten eine weisse Fläche von sechs Linien; der Schatten des rechten Schenkels und Beines Christi zu scharf, im zweiten, retouchirten Drucke ist er aber mit dem Grabstichel durch Taillen, die sich in Punkte endigen und sich in den Lichtpartien ganz verlieren, gemässigt. Meldolla und Guido Reni haben dieses Blatt copirt. Bei Weigel kostet ein erster, unbekannter Abdruck vor der Retouche und mit weisser Fläche 4 Thlr. 16 gr.
- Christus geht siegreich aus dem Grabe hervor, zum Erstaunen und Schrecken der Wachen. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z.
Mazzuoli, Francesco.
Es gibt davon eine seltene mittelmässige Copie. Wenig
Geübte erkennen sie an der Hellebarde oben rechts. Diese ist im Original mit vier, in der Copie mit sechs Nägeln ge- ziert, dann ist der Riemen über dem Schilde des Soldaten, der links vorn steht, in Parmesano’s Blatt beschattet, in der Copie weiss. St. Peter und Paul heilen an der Pforte des Tempels die Kranken und Krüppel, figurenreiches Blatt mit Architektur. An der Basis links unten am Plattenrande sind die Buchsta- ben I. -V. R., die, rückwärts geschrieben, Raphaell Vrbinas Invenit bedeuten. Dieses Blatt ist sehr selten, H. 10 Z., Br. 15 Z.
Es gibt zwei verschiedene Abdrücke. Die ersten sind vor den Buchstaben I. V. R., nicht retouchirt, und äusserst sel- ten; die zweiten haben diese Buchstaben, sie sind an meh- reren Stellen retouchirt, wie im Gesichte des heil. Petrus, das im ersten Drucke ganz weiss ist, bis auf einen kleinen Schatten an Nase und Stirn. Im zweiten Drucke dehnt sich der Schatten bis auf den Backen aus. Die retouchirte Platte wurde in der Folge zu einem Helldunkel verwendet; es gab nämlich die von Parmesano geätzte Platte die Contoure und die Schatten, und eine Holzplatte die Halbtinten und Hö- hungen. Jetzt wurde die Kupferplatte an den vier Ecken durchlöchert, um sie der Holzplatte genau anzupassen.
St. Jacobus major mit dem Stocke, nach links gerichtet. H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 6 L. St. Philipp stehend in drei Viertel Ansicht erhebt die Hände zum Gebet, sein mit einem Kreuze gezierter Stock lehnt an der Schulter. H. 4 Z. 2 L., Br. 2 Z. 3 L. Anton da Trento hat ein Helldunkel davon gefertigt.
St. Thais, oder eine andere Heilige, in ihrer Zelle in tiefer Anschauung versunken. In der Nische links im Grunde ist eine Vase, H. 4 Z. 10 L., Br. 4 Z. 2 L.
Im ersten Drucke ist der linke untere Winkel ganz weiss, im späteren Drucke wurde er beschattet und der Schatten reicht bis in die Mitte des Blattes, ohne sich an jenen an- zuschliessen, welcher von der Figur ausgeht.
Der schlafende Amor, auf dem Rücken liegend, rechts zur Seite der Bogen. Dieses ist eines der sorgfältigsten und seltensten Werke des Meisters. H. 2 Z. 9 L., Br. 4 Z. 1 L. Der junge Hirte sich auf den Stock stützend. Links im Grunde ist ein Schaaf, rechts ein Baumstamm. H. 4 Z., Br. 2 Z. 8 L. Ein junger Mensch auf dem Erdhügel sitzend, auf den rechten Arm gelehnt. Er dreht den Kopf nach den zwei Halbfiguren von Alten, die mit einander reden. H. 4 Z. 5 L., Br. 3 Z. 6 L.
Man hat von diesem Blatte eine sehr schöne Copie, die oft für Original genommen wurde, da sie letzteres in Rein- heit der Zeichnung und in Zierlichkeit der Nadel übertrifft: Man kennt sie am Raume zwischen den beiden Alten. Die- ser ist im Originale weiss gelassen, während er in der Co- pie mit horizontalen Strichen bedeckt ist. Sie ist in glei- cher Grösse,
Der junge Mann in einer Landschaft an der Seite seiner Geliebten sitzend. Er ist fast vom Rücken dargestellt, und
den rechten Arm schlingt er um den Nacken des Weibes.
H. 5 Z. 6 L., Br. 3 Z. 10 L. /
Die Astrologie, unter einer an den Felsen gelehnten weib- lichen Gestalt vorgestellt, wie sie über die links oben ange- brachte Sphäre nachsinnet. Am Gesteine ist ein Todtenkopf.
Dieses Blatt ist sehr schön und mit dem Grabstichel über- äangen, da an mehreren Stellen das Scheidewasser, nicht
durchgegriffen hat. H. 6 Z., Br. 3 Z. 6 L.Maria mit dem Kinde, links ein Bischof, rechts eine Nonne
mit dem Kreuze. ÖOhne Zeichen, wahrscheinlich von Par-
meggiano, und geistreich radirt, Rund, Durchmesser 2 Z.
3 L. Nicht im Bartsch.
Blätter mit F. P: bezeichnet.
- — 13) Jesus Christus und die Apostel, Folge von 13 Blät- tern in ungleicher Grösse. Meldolla hat dieselben Zeichnun- gen gestochen, doch von der Gegenseite.
a) Jesus Christus. H. 4 Z. 7 L., Br. 2 Z. 6 L.
b) St. Peter mit den Schlüsseln, nach rechts gewendet. H. 4 Z.
6 L., Br. 2 Z. 3 L.
c) St. Andreas mit dem Kreuze, nach links gewendet. H. 4 Z.
8 L., Br. 2 Z. 6 L.
d) St. Jacobus major mit dem Stabe, nach rechts gerichtet.
H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 4 L.
e) St. Johannes mit dem Kelche, nach links schreitend.
f) St. Philipp mit einem Stocke, den ein Kreuz krönt, etwas
nach links gedreht. H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 5 L.
g) St. Bartolomäus mit dem Messer, nach rechts blickend,
H. 4 Z. 8 L., Br. 2 Z. 4 L.
h) St. Matthäus mit Buch und Hellebarde, nach links gewen- det, H. 4 Z. 6 L., Br. 2 Z. 3 L.
i) St. Thomas mit der Lanze, nach links gedreht, H. 5 Z.
Br. 2 Z. 2 L.
k) St. Jacobus minor, nach links gerichtet. Sonderbar ist
die Art Börse, die am Gürtel hängt; wenn dies je Jaco-
bus minor ist. H. 4 Z. 5 L., Br. 2 Z. 4 L.
l) St. Simon mit der Säge, nach rechts gerichtet. H. 4 Z.
7 L., Br. 2 Z. 7 L.
m) St. Judas Thaddäus mit gekreuzten Händen, die linke ver-
deckt; oder vielleicht eine andere Person. H. 4 Z. 6 L.,
Br. 2 Z. 2 L.
n) St. Mathias mit dem Dolche unter dem linken Arme, nach
rechts blickend. H. 4 Z. 3 L., Br. 2 Z. 1 L.
Von sechs Aposteln gibt es täuschende Copien, zwei Blät-
ter, je drei auf einem neben einander. G. J. Rossi for-
m.
J. St. Jakob minor, St. Peter, St. Mathias;
III. St. Matthäus, St. Judas Thaddäus, St. Bartolomäus. Bartsch sah
auch noch einen siebenten Apostel, den heil. Simon, glaubt
aber, er sei nur von einem Blatte mit andern Figuren
geschnitten. Die Copien sind leicht zu kennen; sie sind
von der Gegenseite, und die Buchstaben F. P. stehen rechts,
nicht links, wie im Original. Folgendes Blatt mit einem
Apostel hat Bartsch nicht.
o) Ein Apostel stehend mit herabgerichtetem Blick nach links,
in der Rechten ein Buch, mit der Linken den Mantel
haltend. Schön radirt, in 12.
Die Stärke, ein junges Weib mit dem Säulenschaft. H. 3 Z. 7 L., Br. 2 Z. 7 L.
Euklestäm;>& mit dem Cerberus. H. 3 Z. 8 L., Br. 2 Z. 10 L.
Ein Hirsch von mehreren Hunden verfolgt. H. 3 Z. 10 L., Br. 2 Z. 0 L.
Die Tugend siegt über das Laster; ein nacktes geflügeltes Weib, das einen Satyr am Arme hält. H. 3 Z. 10 L., Br. 2 Z. 10 L.
Die Opfernden. Ein Knabe trägt das Rauchwerk, und hintendrein folgen zwei Frauen zum Altar; im Grunde die Köpfe von vier anderen Figuren. H. 3 Z. 6 L., Br. 2 Z. 10 L.
Der Philosoph mit dem grossen Buche, hinter ihm ein geflügelter Genius. H. 3 Z. 11 L., Br. 2 Z. 0 L.
Ein Weib, das mit Aufmerksamkeit eine Himmelssphäre betrachtet. Vor derselben sitzt ein Mann und unten steht:
NEDIMENON. H. 3 Z. 11 L., Br. 2 Z. 10 L.
Diana geht mit ihren Hunden auf die Jagd. H. 3 Z. 11 L., Br. 2 Z. 10 L.
Ein stehendes Weib, welches in der Rechten einen grossen Topf hat, um in die Vase auf dem Boden zu giessen. Im Grunde rechts ist eine andere Vase. Ohne die Buchstaben F. P. H. 3 Z. 10 L., Br. 2 Z. 9 L.
Ein junges Weib, nach links gehend, hält einen runden Gegenstand mit den vor sich hingestreckten Händen. Um ihren Kopf weht ein Gewand. H. 3 Z. 8 L., Br. 2 Z. 9 L.
Der sitzende Satyr, in ovaler Einfassung. Durchmesser der Höhe 6 Z. 8 L., Br. 4 Z. 6 L.
Bellona mit dem Schilde in der Linken, und mit der Rechten auf die Flöte des Pan deutend. Oval, H. 6 Z. 6 L., Br. 4 Z. 6 L.
Merkur mit dem Caduceus in der Linken reicht mit der Rechten der Bellona die Flöte des Pan. Auf dem Boden zwischen beiden Figuren liegt der Schild. Oval, H. 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 6 L.
J. Bonosone hat dieselbe Zeichnung gestochen, in grösserem Formate und von der Gegenseite,
- Eine heilige Familie; Maria im Kniestück hält das Jesuskind auf dem Schooß und in der rechten Hand ein Tuch, um es zu bedecken. Unten steht F. P. (Parmesano oder F. Perrier?) Rund, Durchmesser 2 Z. 8 L. Nicht im Bartsch.
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