Manzini, Raimondo, Maler, geboren zu Bologna 1668, gestor- ben . Er war der Sohn des Architekturmalers Cesare Manzini, erlernte aber seine Kunst ohne Anweisung, und brachte es den- noch zu grosser Vollkommenheit. Er machte mehrere Zeichnun- gen bei Festlichkeiten zur Verzierung von Palästen, Gallerien u. a. Dann malte er Thiere, Blumen und Früchte in Aquarell, sel- tener in Öl, in ersterer Weise aber mit grosser Wahrheit und Treue, so dass seine auf Papier gemalten Thiere, in ein gewis- ses Licht gestellt, selbst Maler täuschten, weshalb ihn Zanutti als einen neuen Zeuxis preiset. Eine schöne Sammlung seiner Fische, Vögel und Blumen sah Lanzi in der Gallerie des Hauses Ercolani. Später wurde er Cabinetsmaler des Markgrafen von Ba- den, für welchen er vieles malte. In der Gallerie zu Rastadt wurde ein Vögelbuch von ihm gezeigt. Für den Fürsten von Brac- ciano malte er ein Werk von Naturalien. J. Frey stach nach ihm ein kleines Blatt mit der Schrift: Virgam vigilantem video etc.
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