Manulich, Conrad. — Manulich, Otto.
Koriska und ein Satyr, 4) Silvio; alle auf Leinwand. Nebst diesen malte er noch einige Darstellungen; Jupiter und Leda ; eine
Gruppe von Leichen, vom Meer an das Ufer geworfen; den alten
Tobias; den Propheten Elias, am Bache Karith von Raben
gespeist; eine zu der oben erwähnten Idylle gehörige Schil-
erung: wie Lycidas die im Tempel des Aesculap’s Opfernden an
den Stufen desselben erwartet; (zu jenen hat Dorner, zu diesen
Wagenbauer , die Landschaft gemalt) und, ein großes Bacchanal.
Man bemerkt in den Werken dieses Künstlers eine lebhafte Ein-
bildungskraft, Charakter und Ausdruck, Einheit einer gefälligen
Anordnung, richtige Zeichnung mit besonderer Gewandtheit in
Verkürzungen, eine glänzende Färbung, worin ihm Rubens vor
andern zum Vorbilde gedient, und eine breite Behandlung. Zu
seinen letzten, nur wenige Monate vor seinem Tode noch vollen-
deten Arbeiten gehören eine Madonna und zwei Darstellungen von
Christus, eines wie er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und
das Leben; und dann: Kommet her zu mir, ihr alle, die ihr müh-
selig und beladen seid, ich will euch erquicken. Das erstere dieser
Gemälde kam in die katholische, die beiden letzteren aber in
die protestantische Kirche nach Zweybrücken, als Geschenk des
bald darauf sein Leben. Nachrichten über diesen Künstler gab
Schröder:
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