Manuel, Hans Rudolph

Manuel, Hans Rudolph, Maler und Dichter , der Sohn des Obigen, wurde 1525 zu Erlach geboren. Sein Meister in der Ma- lerkunst war Maximin in Basel , bei welchem er um 1544 sich be- fand. Von seinen Bildern in Öl, meistens Bildnisse, sind noch etliche in Bern vorhanden. Sie zeichnen sich durch eine freie Zeichnung und durch kräftigen Farbenton aus. Seine Zeichnungen und Holzschnitte werden häufig denen des Vaters vorgezogen, weil sie mit derselben Kraft größere Souveränität in der Ausführung und eine freie, tüchtige Behandlung zu verbinden pflegen.

Nach seiner Zeichnung wurde von T. W. (Thüring Walther) u. R. W. der Schweizer und der Schwabe geschnitten, beide in Folio und 1547 mit einem Spruch der Anrede und Gegenrede herausge- geben.

In der Basler HandrissSammlung sind mehrere schöne Zeichnun- gen von ihm, meistens Skizzen von Wappenschildern. Im Jahre 1571 ereilte ihn der Tod.

  1. Büste des Aristoteles; 'H’EK TOT etc. Agnosce effigiem etc. Ex Aenc. Vic, Parm. incis. expressa Basileae 1540. H. 12 Z. 7 L., Br. 8 Z. 2 L.

  2. — 20) Prospekte und andere Gegenstände in Münster’s Cos- mographia von 1550,

  3. Die Blätter in Agricola’s Buch der von metallica; Bergwerks- maschinen.

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