Mannsfeld, n. Maunskirch. — Mans, F. H. 249
Jichen Pallaste (Pitti) zu Florenz malte er auf solche Weise Allegorien und Geschichten von Lorenzo de Medici, den Schutz darstellend, welchen Lorenzo den Wissenschaften angedeihen liess, Besonders gut sind da seine Bilder nach Art der Basreliefs, wodurch nach Lanzi die Erfahrensten hintergangen wurden, indem sie glaubten, es seien dies aus der Wand erorspringende wirkliche Basreliefs. Mannozzi hatte indessen das Werk nicht vollenden können; dieses geschah durch Pagani, Muntelatici und Furini. Die Malereien dieses Pallastes sind auch in 12 Kupferstichen vervielfältigt, von Potanzani, Saiter, Gregori, Faldoni und E. Morghen. Fünf dieser Blätter geben die Compositionen Mannozzi’s. Unter den Werken dieses Künstlers erwähnt Lanzi noch eine Flucht nach Ägypten , die aus einer Mauer gesägt in den Saal der Akademie geschafft wurde; einige Lünetten aus Ognissanti, die Vertreibung der Wissenschaften aus Griechenland , wo der blinde Homer höchst natürlich tastend einhergeht. P. da Cortona lobte ihn einmal sogar eines seiner geringeren Bilder wegen, indem er sagte, Giovanni habe dieses Bild gemalt, als er schon merkte, dass er ein grosser Mann war. Ausser den oben erwähnten Fresken wurden noch gestochen: von A. Faldoni das Bildniss des Künstlers in der florentinischen Gallerie; von Bartolozzi, Giampiccoli und Magalli die Geschichte des Kincies Jesu, Lunettenbild bei den Zoccolanten, dann das Leben des St. Franz in 4 Blättern; von Cecchi und Credi der Tod des St. Maximus; von Gregori der Tod der Sigismonda; von A. Scacciati einen almosenirenden Abt; von F. Zuccharelli die klugen und törichten Jungfrauen, eine Flucht in Ägypten und die Charitas; von Lerouge der Abschied der Jäger von Arlotto für die Galerie histor. et Clement.; von P. Forster in neuester Zeit ebenfalls Arlotto und die Jäger, nach dem schönen Bilde im Palaste Pitti.
Auf Frescobildern steht sein Monogramm, zwei vom Rücken verschlungene GG.
1 Mannozi hatte auch einen Sohn, Giovanni Garzia, der Maler war. Lanzi sagt, er habe in Pistoja sehr verständige Wandbilder hinterlassen. ’
Mannsfeld und Mannskirch, s. Mansfeld ete.
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