Mancini, Francesco

Mancini, Francesco, Maler von S. Angiolo in Vado, ein in Unter- italien berühmter Künstler, genoss in Bologna den Unterricht des C. Maratti, eignete sich aber später in Rom mehr von der Leichtigkeit und Bänendigkeit seines Mitschülers Franceschini an, mit dessen Manier er einige Ähnlichkeit hat. Indessen scheint er weniger eilig gewesen zu sein; mindestens malte er weniger. Er wurde seiner Erfindung wegen geachtet und darum von Lazzarini als Muster aufgeführt; er zeichnete gut, colorierte lieblich und ward

Nagler’s Künstler - Lex, Bd. VIII, 15

In Rom zu den ersten Malern seiner Zeit gezählt, wie Alles dieses Lanzi behauptet. Zum Mosaikbilde für die St. Peterskirche malte er das Wunder Petri an der Porta speciosa, dessen Urbild nach Lanzi im Palast Monte Cavallo aufbewahrt wird. Dieses ist Mancini’s wohlgeordnetstes Hauptwerk, und an dieses schließen sich viele an- dere in den Kirchen Roms und der Romagna an, wie das Bild mehrerer Heiligen bei den Conventualen in Urbino und den Ca- maldolensern in Fabriano ; die Erscheinung des Herrn bei den Phi- lippinern in Citta di Castello, und mehrere Altarbilder und Fres- ken in Forlì und Macerata . Viele geschichtliche Gemälde kamen in auswärtige Sammlungen. Im Jahre 1725 wurde Mancini Akademiker von S. Luca und 1758 starb er in Rom. Ticozzi setzt sein Geburtsjahr in 1705, und somit würde er schon im 20sten Jahre Akademiker gewesen sein.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_eMM-AAAAcAAJ/