Majano, Benedetto da

Majano, Benedetto da, Bildhauer und Baumeister von Florenz, war anfänglich Holzschnitzer , und galt für einen der besten Mei- ster dieser Art, besonders gefielen seine Arbeiten aus verschiede- nen Farben gefärbter Hölzer, womit man perspektivische Gegen- stande, Laubwerk und andere Phantasien darstellte. Diese Arbei- ten kamen zur Zeit Bruneleschi’s und P. Uccello’s in Brauch. In Florenz sah Vasari noch viele dieser Arbeiten, und darunter rühmt er die teilweise noch vorhandenen Schränke in der Sakristei von S. Maria del Fiore, die er nach dem Tode seines Oheims Giuliano zum großen Teil vollendete. Man sieht darauf eine Vielzahl Figuren in eingelegter Arbeit, Laubwerk und andere Dinge. Die Neuheit dieser Arbeit erwarb ihm schon als Jüngling einen großen Namen. Viele solche Werke wurden an auswärtige Fürsten ver- kauft; der König von Neapel erhielt einen eingelegten Schreibtisch, und der Künstler selbst begab sich nach jener Stadt, wo er aber nur ein Paar Schränke mit meisterhaft eingelegter Holzarbeit vollendete, die der König Mathäus Corvinus von Ungarn erhielt. Der Künstler reiste damit selbst nach Ungarn , aber durch Feuchtigkeit hatten die Kästen so gelitten, dass beim Auspacken vor dem König zu seinem Schrecken die Stücke des aufgelegten Holzes abfielen. Benedetto setzte die Arbeit, so gut er konnte, wieder zusammen, und jetzt wurde ihm dieses Gewerbe zum Überdruss. Er vertauschte es mit der Bildhauerei , und schon in Ungarn zeigte er dem Könige durch einige Bildwerke in Erde und Marmor, dass die Schuld seiner früheren Schande nicht in seinem Geiste, sondern in dem niedern Gewerbe lag. Nach seiner Rückkehr fertigte er aus Auftrag der Signoria die Marmorverzierung um die Thüre ih- res Versammlungssaales, wo er sie mit Laubgewinden umbrachte. Besonders gelang ihm die jugendliche Gestalt des Johannes, die zwei Ellen hoch in der Mitte der Thüre zu sehen war. Sie ist jetzt nicht mehr vorhanden, die Thüreinfassung ist erhalten. Der alte Sitzungssaal dient jetzt der grossherzoglichen Garderobe. In einer Capelle von S. Maria Novella zu Florenz ist das von ihm erstellte Grabmal des Filippo Strozzi, mit einem Madonnenbilde im Runde, noch wohl erhalten, die Büste des Verstorbenen aber

war zu Vasari's Zeit schon entfernt, und ist jetzt im Palazzo Strozzi
zu sehen. Das Ganze ist abgebildet bei Ganelli, Monumenti, Sepolcri,
‚della Toscana‘, Tav. 24, und die Madonna bei Cicognara, Storia
della scultura etc. I, 23. Für Lorenzo von Medici fertigte er die
‚Büste Giotto's', nach Vasari ein rühmenswerthes Marmorwerk, welches
noch an seinem Platze im Dome zu Florenz rechts am Ein-
gange zu sehen ist. Hierauf begab sich Benedetto nach Neapel,
um seinen verstorbenen Onkel zu beerben, und da arbeitete er
auch Einiges für den König. Im Auftrage des Grafen von Terra-
nuova fertigte er eine Marmortafel mit der Verkündigung, einigen
Heiligen umher, und schönen Kindern, welche Laubgewinde hal-
ten. Auf der Staffel des Bildes brachte er Basreliefs an. Dieses
Werk erhielten die Mönche von Monte Oliveto, und sie bewahren
es noch. Cicognara III. 16 gibt es im Umriss. In Faenza fertigte
er für die Ueberreste des heil. Sabinus ein schünes Grabmal mit
Begebenheiten des Heiligen in Basrelief, und nachdem er die Romagna
verliess, musste er noch das Bildnis des Galeutto Malatesta ver-
fertigen. Dann machte er das Bildnis Heinrich VI. von England
nach einer Zeichnung, und nach Florenz zurückgekehrt, fertigte
er auf Bestellung des Bürgers Pietro Mellini die berühmte Mar-
morkanzel in St. Croce, ein Werk von seltener Schönheit. Es ist
darauf das Leben des heil. Franz in 5 Bildern dargestellt, mit auf
das fleissigste vollendeten Figuren und andern trefflichen Beiwer-
ken. Noch heute ist diese prachtvoll und reich gearbeitete
Kanzel vorzüglich erhalten. Cicognara II. 26 gibt die Zeichnung
zweier Felder, das Ganze hat G. L. Lasinio gestochen. Das Werk
erschien mit Erklärungen von N. Marzocchi unter dem Titel:
„Il Pergamo stipito in marmo da B. da Majano etc.“, Firenze, 1823 fol.
Die von Benedetto gefertigte Büste des P. Mellini befindet sich
jetzt in der florentinischen Galleria.

Benedetto befasste sich auch mit der Architektur, und Vasari be-
merkt, dass der Künstler, da er durch seine Kunst hinreichend
Vermögen erworben hatte, keine Marmorarbeiten mehr fertigen
wollte: Wenigstens lieferte er in jener Zeit wenige mehr. Vasari
sagt, dass viele ihm das Modell zum Palazzo Strozzi zuschreiben,
nach welchem 1489 der Bau begonnen wurde. Über diesen Bau
schrieb Dr. Gaye im Kunstblatte 3837 No. 67, 68, und er schöpfte
dabei aus Familienurkunden, worin er aber den Namen des Bau-
meisters nicht angegeben fand. Vasari schreibt dem Majano indes-
sen ebenfalls nicht mit Bestimmtheit das Modell zu. Dieses Ge-
bäude steht noch, und es ist äußerlich ganz mit facetierten Quadern
(macigni) verziert, und im Rusticostyle gehalten. Die Fassade hat
keine Zierathen, welche dem Ernst und der Bedeutsamkeit der
Massen schaden würden: Das Ganze ist mit einem stark vorspringen-
den Hauptgesims versehen. Innerlich ausgebaut wurde das Ge-
bäude erst später von Cronaca: Dieser Meister setzte im Hof die
dorischen und korinthischen Säulen.

Majano, Giuliano di Nardo da.

sind mit den Konstruktionen zum Behuf ihrer Einrichtung und mit den Deckenverzierungen des Marco del Tasso und dessen Brüdern, Domenico und Giuliano, noch vollkommen erhalten. An dem inneren Bogen der Marmorthüre brachte der Künstler die Figur der Gerechtigkeit an, welche Vasari noch sah, die aber jetzt nicht mehr vorhanden ist;

Majano baute ferner an der Kirche delle Grazie ausserhalb Arezzo eine Treppe und Säulenhalle vor die Eingangsthüre. Dieser Portikus ist noch wohl erhalten, nur die Treppen mussten später anders gelegt und verkleinert werden. Vasari rühmt dieses Meisterwerk den Künstlern besonders zur Betrachtung an. Im Leben des Giuliano, sagt er, auch Benedetto habe die Kuppel der von jenem angefangenen Kirche zu Loretto gewölbt, im Leben Benedetto’s übergeht er dieses. Bei seinem Landgute ausserhalb Prato vor dem Thore, welches nach Florenz führt, baute er eine schöne Kapelle, und in der Nische derselben stellte er eine herrlich aus Erde geformte Madonna auf. In der Höhe brachte er zwei nicht minder treffliche Engel mit Leuchtern an. Als Altarbild stellte er den toten Christus, die Madonna und St. Johannis in Marmor dar, wunderbar schön, wie Vasari sagt. Diese Kapelle mit sämtlichen plastischen Arbeiten ist noch erhalten.

Bei seinem 1408 im 54. Jahre erfolgten Tode fanden sich noch unvollendete Sculpturen und Zeichnungen. Sein Vermögen bestimmte er nach Ableben einiger Verwandten dem Bischof, und unter den Gegenständen, die er diesem hinterließ, sind auch zwei Statuen des heil. Sebastian und der Madonna, welche man jetzt in der Misericordia sieht. Die Zeichnung der Madonna s. bei Cicognara II. 15, der sie samt dem erwähnten Medaillon am Grabmale des Strozzi unter die besten Werke dieses Jahrhunderts rechnete. Auf seinem Grabmal im Souterrain von S. Lorenzo liest man: Juliano et Benedikto Leonardi ff. de Majano et suorum MCCCCLXX.

Über den daraus entstandenen Streit, ob Giuliano Benedetto’s Oheim oder Bruder gewesen, s. Giuliano de Majano. Vgl. auch Vasari’s Leben der ausgezeichnetsten Maler etc. Aus dem Italienischen von L. Schorn II. 2. Abth. LXXIII, wo das Leben des Künstlers mit Anmerkungen zu lesen ist.

Giuliano, Giuliano di Nardo da, Bildhauer und Baumeister, Oheim oder Bruder des Bartolomeo. Migliore schloss in den Osservazioni aus der unter Benedetto erwähnten Inschrift am Grabmal, der von Vasari oft erwähnte Giuliano sei nicht Benedetto’s Oheim, sondern sein Bruder gewesen; Bottari aber suchte ihn durch die Vermutung zu widerlegen, es müßten zwei Giuliani existiert haben, obgleich von einem zweiten nichts bekannt ist. L. Schorn zum Vasari II. 2. Abth. 3, 201 meint, Vasari würde bei Aufzählung der ausgezeichnetsten Holzarbeiter den Bruder des Benedetto, zu mal wenn die Schränke der Sakristei, des Domes und die Einfassung um den Hauptaltar seine und nicht seines Oheims Werke gewesen wären, schwerlich mit Stillschweigen übergangen haben. Diese Zweifel heben sich durch richtige Deutung der Worte: et suorum, welche bezeichnen, dass nur einer der Genannten ein Sohn Leonardo’s gewesen sei, der andere aber Sohn einer dem Leonardo angehörigen Familie. Leonardo wird vorzugsweise als Stammherr des Hauses genannt.

Giuliano’s Vater war Steinmetz, der auf der Höhe von Fiesole, da wo sich Majano genannt wird, lange lebte, bis er nach Florenz zuging, um eine Niederlage von zugehauenen Steinen zu errichten.

Majano, Ginhano di Nardo.
In Florenz wurde ihm Giuliano geboren, den er zum Notarius erziehen wollte, allein der Sohn lernte nichts, während sein anzer Sinn der Bildhauerkunst zugewandt war. Anfangs ward er Zeichner, zeichnete aber fleißig, und man sagt, er habe mit Giusto und Minore die später weggenommenen Bänke in der Sakristei der Nunziata und jene vom Chor neben der Capelle verfertigt; auch viele Dinge in der Abtei von Fiesole und in San Marco, wodurch er sich Ruhm erwarb, so dass er nach Pisa berufen wurde, um den im Dome noch vorhandenen Stuhl neben dem Hauptaltare zu machen. Zwei Tischler aus Pisa, Guido del Servellino und Domenico di Mariotto, halfen ihm. Dann fertigte er die Schränke der Sakristei von St. Maria del Fiore, die wegen ihrer eingelegten und zusammengesetzten Arbeit damals für bewunderungswürdig galten. Baron von Rumohr, Ital. Forsch., II. 575 f., bringt den Vertrag von 1465 hierüber bei, in welchem es heißt, der Künstler habe zwei Facaden der Schränke mit der Geburt Christi und der Darstellung im Tempel zu zieren. Sie sind noch vorhanden.
Während Giuliano, wie Vasari sagt, in dieser Weise fortfuhr, sich mit eingelegter Arbeit, Bildhauerei und Baukunst zu beschäftigen, starb (14406) Brunelleschi, und Majano wurde Werkmeister des Baues von St. Maria del Fiore. Er verkleidete den Fries, welcher unter der Wölbung der Kuppel um die Fenster herumläuft, mit weißem und schwarzem Marmor, und brachte die Marmorpfeiler an den Ecken an, auf welche später Baccio d’Agnolo Architrav, Fries und Gesimse setzte. Bei v. Rumohr a.a.O. S. 376 ist auch eines Vertrages erwähnt, worin Giuliano die hölzerne Einfassung des Chores unter der Kuppel aufgetragen wird, dieselbe, welche Pollajuola auf der Rückseite seiner Medaille Conjuratio Päctiana angedeutet hat, und welcher späterhin einer Einfassung von Marmor mit Reliefs von B. Bandinelli hat weichen müssen. Dieser Vortrag ist von 1471, und jedesmal heißt der Künstler Giuliano di Nardo da Majano.

In der letzten Zeit seines Lebens verweilte der Künstler noch in Neapel, und da baute er für den König den herrlichen Palas von Poggio Reale, sammt den schönen Brunnen und Wasserleitungen im Hofraum, ‚aber Alles ist jetzt verschwunden. Dann zeichnete er in der Stadt für Plätze und für die Häuser mehrerer Edelleute viele Modelle zu Brunnen mit schönen und wunderbaren Verzierungen, wie Vasari sagte. Dann fertigte er für König Alfons im Schlosse (Castello nuovo) zu Neapel einige Basreliefs, innen und außen über einer Thüre des großen Saales, und das Marmorthor des Schlosses mit korinthischen Säulen und einer unendlichen Zahl von Figuren. Diesem Werke gab er die Form eines Triumphbogens und es sind darin einige Siege des Königs in Marmor dargestellt. Domenici I. 158 bestreitet diese Angabe, indem er behauptet, der Triumphbogen von dem Castell nuovo sei ein Werk des Pietro di Martino aus Mailand, welchem er die Grabschrift in S. Maria nuova zu Neapel beilegt. S. diese in der von L. Schorn besorgten Übersetzung des Vasari II. 1. Abth. S.201. Dieser Meinung tritt auch der Verfasser der Erklärungen zu D’Agincourt’s Abbildung (Arch. p. 53) bei. Cicognara (Storia della scultura tom. IV. 244 f.) bestreitet diese Meinung, und er will bloß auf einen Bauverwalter oder Palier hinweisen. Bataglioni bringt aus einem Manuskripte des Porcellio de’ Pandoni eine Stelle bei, worin einem Isaias aus Pisa die Verzierungen des Triumphbogens zugeschrieben werden. Cicognara, I, c. II 25, 26, gibt Abbildungen von Reliefs. Dieser Triumphbogen droht, durch die Artillerie von St.

Nagler’s Künstler-Lex, VIII, Bd. 13

Majano, Giuliano di Nardo.

Elmo beschädigt, den Einsturz; es ist aber zu wünschen, dass die Sicherung auf eine der Pracht des Denkmals angemessene Weise als bisher geschehen möge. Über dem Haupteingang dieses Schlosses, jetzigen Arsenals, im Innern des Hofes, befindet sich ein schönes Relief der Madonna mit zwei Engeln, welches nach L. Schorn von Giuliano sein könnte, da es dem Gefühl und Stil nach verschieden von den harten und steifen Figuren am Triumphbogen ist.

Von Giuliano ist ferner die Verzierung der Porta Capuana von weissem Marmor mit Pilastern in compositer Ordnung. Man hat jeder eine entstellende Attika darauf angebracht. In Rom baute Giuliano im ersten Hof des Palastes von St. Peter die Loggien von Travertinstein mit drei Säulenreihen übereinander. Man hat diesen Hof für den nachmals von Bramante und Rafael umgeänderten Cortile di S. Damaso genommen, wahrscheinlich aber gehört er dem von Paul II. errichteten Teile des vatikanischen Palastes an, welcher unter Paul V. wegen Verlängerung der Peterskirche niederge- rissen wurde. S. Platner etc. Beschreibung von Rom II. 1. 205. Gleich der Zeichnung dieses Künstlers wurden auch die Marmor- loggien gebaut, von welchen der Papst den Segen ertheilte, ein grosses Werk; mehr zu bewundern aber ist der Palast, welchen er zugleich mit der Kirche des heil. Marcus zu Rom für Papst Paul errichtete, dieses 1455, nach mehreren damals geschlagenen Me- daillen mit der Fassade des Gebäudes zu urteilen. Dieses ist einer der größten Paläste Roms, in eigenthümlichem ernstem Stil, ohne antiken Prunk. Der Palast erinnert durch die Zinnen, welche das Dach umgeben, an die Festungswerke des italienischen Mittelal- ters. Die Fenster sind im vorgothischen Geschmacke angelegt: zwei kleine von einem größeren umgebene Bogen, die in der Mitte, wo sie sich vereinigen, von einer Säule getragen werden. Der Turm desselben erinnert an die in dieser Zeit erbauten Glocken- türme der Kirchen S. Maria dell’ Anima und S. Spirito in Rom. Vasari sagt, der Künstler habe dabei eine unendliche Menge von Travertinsteinen in der Nähe des Triumphbogens des Constan- tins ausgegraben, die Gegenpfeiler der Fundamente einer Seite des Colosseums waren, welches auf jener Seite zusammenstürzte, weil vielleicht das ganze Gebäude nachgab, wie Vasari meint. Bottari glaubt, hieraus sei die Fabel entstanden, dass das Colosseum auf der Abendseite niedergerissen worden sei, um die Steine zum Marcuspalast zu verwenden. Allein die Abtragung dieses Theiles geschah weit früher. Gleiche Bewandtniss dürfte es nach Schorn auch mit Erbauung des farnesischen Palastes haben, von welchem ebenfalls die Sage geht, Paul III. habe, um die dazu nöthigen Steine zu gewinnen, das Colosseum einreissen lassen. — Von Rom aus sandte der Papst den Architekten nach Loretto, woselbst er das Schiff der Kirche neu gründete, dieses 1464, wie aus Thiersch Reisen etc. 1, 144 zu ersehen ist. Dass Benedetto die Kuppel ge- wölbt habe, erwähnen wir im Artikel desselben. Giuliano musste nach Neapel zurückkehren, um die dort angefangenen Arbeiten zu vollenden. Er baute jetzt ein Thor nach dem Schlosse zu, bei welchem mehr als 80 Figuren anzubringen waren, die Benedetto in Florenz verfertigen sollte. Durch den Tod des Königs blieb das Werk unvollendet, und jetzt sind alle Überreste verschwun- den. Der Künstler starb zu Neapel noch vor dem Könige, in ei- nem Alter von 70 Jahren, wie Vasari versichert; allein man wird aus dieser Angabe nicht klug. Alfons I. regierte von 1453 bis 1458; ihm folgte in Neapel Ferdinand I. bis 1464, wo Alfons

Maibusch. — Maier, Math. 195

nur für ein Jahr den Thron bestieg. Papst Paul II. regierte von 1454 — 1471, und aus den von B. v. Rumohr aufgefundenen Ver- trägen erhebt sich, dass Giuliano noch 1471 in Florenz tätig war. Vasari’s obige Angabe wird man kaum auf Alfons II. beziehen können, da der Triumphbogen Alfons I. von ihm gefertigt ist. Es stellt sich demnach heraus, dass die Arbeiten zu Neapel in frühere Zeit, als die zu Rom und Loretto fallen, und Giuliano zuletzt in Flo- renz starb. Auch ist er es wahrscheinlich, welchen die am Schlusse des Artikels von Benedetto da Majano erwähnte Grabschrift nennt. Von seinem Grabmal zu Neapel ist nichts bekannt. Vgl. Vasari’s Leben der berühmtesten Maler etc. Aus dem Italienischen von L. Schorn II. 2. Abth. XLV. Hier sind die berichtigenden Bemerkun- gen des gelehrten Übersetzers.

Maibusch s. Meybusch.

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