Mack, unter dessen Anleitung

Mack, unter dessen Anleitung, so wie bald nachher in Dannecker’s Schule der Sohn die Technik der Bildhauerei erlernte,
Mit schönen Kenntnissen ausgerüstet und von ungewöhnlichem
Eifer für seine Kunst beseelt, ging Mack im Anfang des Jahres
1822 nach Dresden , wo er die Kunstsammlungen besuchte, und
aus Böttiger’s und Hase’s Belehrungen Nutzen zog. Nach einem
Aufenthalt in Berlin von mehreren Wochen kehrte er nach Stutt-
gart zurück, und arbeitete hier Vieles. Sein grösstes Werk aus
dieser Zeit ist eine Allegorie der Vergeltung, unter dem Namen
des jüngsten Gerichtes, in Relief. Die Zeit vom September 1824
bis November 1825 brachte er in Rom und Neapel zu, und kehrte
dann über München nach der Heimat zurück. In Rom fertigte
er ein schönes Basrelief , Amor und Psyche , welches der Kunst-
verein in Stuttgart ankaufte, und gegenwärtig noch bewahrt,
indem es der Gewinner, Hofrath von Dannecker, dem Vereine
zum Geschenke überlief. Im Vaterlande wurde dem Künstler auf-
getragen, das von Dietrich erfundene Hochrelief für das nördliche
Giebelfeld des „Landhauses Rosenstein in Sandstein auszuführen.
Doch der Künstler fand auch Drang nach freier Produktion, und
daher war er immer mit neuen Versuchen und Entwürfen in Thon-
skizzen beschäftigt. Im Jahre 1820 entschloss er sich zur Heraus-
gabe seiner gelungensten Compositionen in Umrissen, kräftig ge-
zeichnet von Rud. Lohbauer, und mit erklärenden Dichtungen
beiliegend, erschienen davon sechs Blätter im ersten Hefte. An der
Vollendung des zweiten hinderte ihn der Tod. Der Titel des Hef-
tes heisst: Arbeiten von L. Mack, im Contour gezeichnet von K.
Lohbauer, mit Gedichten von L. Neyuffer, G. Schwabhetz. Stutt-
gart 1820.

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