Macerata, Giuseppino da, Maler, der um 1630 blühte, aber wenig bekannt ist. Selbst seine Schule kann man nicht genau nennen, man weiss aber, dass er Lehrsätze der Carraccisten befolgt hatte, und ein zweifelhaftes Gerücht macht ihn sogar zum Schüler
des Agostino Carracci. In den Collegienkirchen zu Fabriano sind seine Arbeiten noch vorhanden; eine Verkündigung in Öl zu S.
Nicolo, in 9. Venanzio zwei große Hapellen auf Kalk. In dem einen Bilde, wo er die Wunder der Apostel darstellte, übertrifft er sich selbst in Schönheit der Hüpfe und in Anordnung, obwohl es übrigens etwas unbestimmt und eilig ist, wie Lanzi behauptet. Zwei Werke, ausgemacht von ihm, sind in seinem Geburtsorte, bei den Carmelitern die Madonna in der Glorie mit St. Nicolaus und Hieronymus, und bei den Kapuzinern der heil. Petrus, der das Schlüsselamt erhält. Nach Lanzi sind beide Bilder Carraccisch, das zweite nur zu sehr, indem es wunderbar einem andern in der Kirche der Filippiner zu Fano ähnelt, welches denselben Gegen- stand darstellt, und geschichtlich gewiss ein Werk G. Reni’s ist, Daher achtet Lanzi Macerata’s Bilder für Kopien. Man liest darauf: Joseph Ma, faciebat 1630; die Jahrzahl ist jetzt unleserlich.
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