Macagni, Federigo. — Macchi, Lorenzo, 157
Zierrathen, umherum sieben Bilder aus dem Leiden Christi, Passavant sagt nicht mit Bestimmtheit, dass es von Mabuse herrühre, doch ist es nicht von Hemling, welchem das Bild beigelegt wurde. Ein anderes Bild dieses Meisters, das er nach Passavant bald nach seiner Rückkehr aus England malte, gegen , stellt Christus am Kreuze zwischen den Schächern vor, die erneuerte Inschrift sagt aber: Joannes Malbodius , was irrtümlich statt 1500 zu stehen scheint.
In der Sammlung des Prinzen von Oranien zu Brüssel ist von Mabuse das Bild der heil. Dreifaltigkeit, ein vortreffliches Gemälde des Meisters, sowohl im Ausdruck, als in der Zeichnung, wie Passavant versichert.
In der k. Sammlung des Louvre zu Paris ist eine Anbetung der Könige, aus der früheren Zeit des Meisters, und wie das Bild in Castle Howard noch ganz in niederländischer Weise, nach Waa-
en (l. c. III. 540) in einem, in den Lichtern gelblichen, in den
Schatten bräunlichen Ton streng durchgeführt. Die Köpfe sind
wahr, ernst und tüchtig. Eine Madonna mit dem Kinde von vielen
Engeln umgeben ist in einer sehr weitläufigen Architektur von
missverstandenem, italienischem Geschmack. Im grauen Fleischton
ist es meisterlich, miniaturartig vollendet.
Das Bildnis dieses Künstlers hat ein Ungenannter gestochen, in
M. van Enden’s Verlag. Sonst scheint wenig nach ihm gestochen
zu sein; von C. de Paas eine Madonna mit dem Kinde, und
einiges ist in den verschiedenen Galleriewerken gegeben. Die Münch-
ner Bilder sind durch Lithographien aus dem Cotta’schen Verlage
bekannt.
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