Luzzo, Pietro, Maler von Feltre, genannt Zarotto oder Zarato, ein Künstler, über welchen die Nachrichten verschieden lauten. Ridolfi nennt ihn Giorgione’s Schüler, der dann des Meisters Ne- benbuhler wurde, er soll ihm auch eine innigst geliebte Frau ent- führt haben, – über deren Verlust, wie Einige sagen, Giorgione vor Schmerz gestorben sein soll. Dagegen lassen Andere an einer Krankheit sterben, die er sich durch den Umgang mit einem sol- chen Weibe zugezogen. Luzzo ist jener Morto da Feltre des Va- sari, welcher sagt, dass Morto jung nach Rom gegangen, dort, in Florenz und anderwärts durch Grotteskenmalerei berühmt gewe- sen, Dann sagt Vasari, dass Morto später, um 1505, dem Gior- gione bei der Malerei im Magazin der Deutschen geholfen habe, und endlich, nachdem er sich einige Zeit in seinem Geburtsorte aufgehalten, Suldat und Hauptmann geworden sei. Der Tod er- reichte ihn zu Zara in einem Gefechte, da er kaum 45 Jahre alt war.
Geburtsort, Genossenschaft im Malen mit Giorgione, Zuname Zaroto und Morto findet Lanzi wohl richtig, allein Giorgione’s Schüler kann er nicht gewesen sein, da dieser Meister jünger war, als Morto. Rudolfi möchte daher im Irrthum sein, wenn er ihn Giorgione’s Schüler nennt. Gehülfe konnte er sein, denn Luzzo war ein verständiger Figurenmaler. In der Geschichte Cambrucci’s beim Bischof in Feltre wird ihm das Bild U. L. F. zwischen den Heiligen Francesco und Antonio in S. Spirito zugeschrieben. Ein anderes seiner Bilder ist in Villabruna.
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