Lusarge, Robert de, Architekt , begann 1220 den Bau der Cathe- drale von Amiens , erlebte aber die Vollendung nicht. Thomas von Cormont setzte den Bau fort und sein Sohn Rinaldo brachte 1269 das Werk zu Stande. Dieses besagt eine Inschrift am Fuss- boden der Kathedrale, und da sieht man auch die Bildnisse der drei Künstler. Diese grandiose Kirche ist 300 Schuh lang und breit, und die gotischen Elemente sind hier schon vorherrschend, in ihrer einfachen Grösse. Die Höhe des Gebäudes ist nicht be- deutend, sie beträgt nur 132 Fuss.
Dieses ist nicht jener Robert de Losenge, dessen Stieglitz (Gesch. d. Baukunst, Nürnb. 1853, S. 528) erwähnt; denn R. de Losenge erscheint zur Zeit Wilhelm’s des Eroberers in England , in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts.
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