Lubliński, Martin Anton

Lubliński, Martin Anton, Maler, wurde um 1643 zu Leschnitz in Schlesien geboren und von C. Skreta in der Kunst unterrichtet. Diese übte er jedoch nur als Dilettant, denn er war regulirter Chorherr zu Olmütz , und da starb er 1600 als Dechant des Stifts Allerheiligen. —

Dieser Kunstliebhaber muss mit Auszeichnung genannt werden, wie die zahlreichen Gemälde beweisen, die sich von seiner Hand finden. In der Collegiatkirche zu Olmütz sind Fresken von ihm, und dann finden sich auch viele Altarblätter von ihm: in den Kirchen zu Olmütz, im Schlosse zu Kremsier etc. Dlabacz nennt mehrere solcher Gemälde. Dann zeichnete er auch mehrere Thesen. Jene des Freiherrn von Brandenstein, auf welcher die Kreise Böh- mens unter weiblichen Gestalten vorgestellt sind, hat M. Küsell gestochen. Die These des F. A. Leitner stellt den Grafen von Schwarzenberg und seine Vorfahren dar, und diese hat B. Küsell gestochen. Hainzelmann stach die These des Grafen von Thürheim, worin Kaiser Leopold als Aeneas , seine Gemahlin die Mutter des Ascanius, und Prinz Joseph den Ascanius vorstellen. Die These des Baron von Frankenstein stellt den Kaiser Leopold und den Prinzen Joseph unter einem Hoffnungsbilde dar, und diese hat E. Hainzelmann gestochen. M. Küsell stach eine These mit dem heil. Bernhard, P. —— jene des A. Borowansky, — mit dem heil. Katharina. —

rina, und die des F. Ziegler — mit St. Michael, der den Drachen bekämpft, der hier als Drache dargestellt ist. Die Thesen des Grafen v. Thürheim hat B.-Kilian mit einem Crucifix geziert. Waldreich stach die These mit St. Franz, der vor dem Kaiser in Japan disputiret, u. s. w. Diese Thesen sind alle sehr groß, 1 — 2 Ellen

haltend.

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