Lorthior, Medailleur zu Paris , dessen Lebensverhältnisse wir nicht
kennen. Er war schon 1770 thätig und noch 1802, und somit durch- lebte er die unruhigste Zeit seines Landes. Im Jahre 1770 fer- tigte er eine Denkmünze auf die Vermählung des Königs von Frank- reich, und an diese reihen sich wohl noch andere Medaillen an. Auch Siegel schnitt er, wie jenes der Marie Antoinette. Die Abbildung eines solchen Werkes ist im Trésor de numismatique et cryptique, Sceaux des rois et des reines p. 21 Sup. zu sehen. Über- dies fertigte er auch Basreliefs in Metall (tableaux en reliefs), und ein solches von 1802 zeigt eine weibliche Figur, wie sie den Pfeil des Amor über dem Feuer eines Dreitusses verbrennt, zu grossem Leidwesen des Liebesgottes. Dieses Bild soll die Reue darstellen,
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