Loro, Carlo da, s. C. Portelli. Lorrain, Claude le, s. C. Gelde. Lorrain, Charles le, s. Meslin p. Lorrain, Louis Joseph le, Maler und Radierer, wurde zu Paris geb., und Dumont ertheilte ihm den ersten Unterricht. Hierauf suchte er sich durch das Studium nach guten Meistern weiter auszubilden, und zuletzt besuchte er zu demselben Zwecke auch Rom . Nach seiner Rückkehr nahm ihn (1752) die Akademie unter die Zahl ihrer Mitglieder auf. Im Jahre 1758 wurde er nach St. Petersburg berufen, um an der Akademie eine Lehrstelle zu übernehmen; und er würde sich um diese Anstalt wohl Verdienste erworben haben, wenn ihn nicht schon 1760 der Tod überrascht hätte. In Petersburg scheint er sich grösstentheils mit der Encaustik beschäftigt zu haben, und die Bilder dieser Art wurden bei aller Unvollkommenheit damals doch wohlgefällig aufgenommen. Früher malte er gewöhnlich in Öl, Staffeleibilder, Altarstücke, so wie Plafonds. Auch im Fache der Theatermalerei war er wohl erfahren. Watelet beurtheilt seine Verdienste, und nach der Behauptung jenes Kunstrichters haben Lorrain’s Werke nichts Auszeichnendes, nur durch kraftvolle Behandlung sind sie belebt.
Gleichen Charakter tragen auch seine Radierungen.
Das Urtheil Salomen’s.
Esther vor Ahasverus.
Der Tod der Kleopatra, nach J. F. Troy.
Salomon opfert den Götzen.
Der Tempel zu Ehren der Venus, nach eigener Composition.
Der Schild des Herkules, wie er in den Fragmenten Hesiod ’s beschrieben ist. L. Le Lorrain inv. et scul. 1750 Rund, Durchmesser 6 Z. 8 L.
Die Unterwelt; mehrere Gruppen: Acheron, die Gefährten des Ulysses, Ariadne und Phädra, Chloris und Thya u. s. w. Die Gruppen sind numerirt, und am untern Rande ist die Erklärung, die im ersten Drucke noch fehlt. H. 5 Z, 7 L., Br. 11 Z. 7 L.
Eine Darstellung zum Lobe der Niade, mit der Unterschrift: Cedite Romani scripores, cedite Graii nescio, quid majus nascitur Niade; mit Dedication an Benedikt XIV, 1744, gr. fol.
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