Lombardi, Giovanni Domenico, Maler, genannt „Omino“, geb. zu Lucca 1682, gest. 1752. Er bildete seinen Stil nach Paulini’s Vorbildern und verbesserte ihn durch das Studium der besten Colo- risten der Venetianer Schule, so wie er auch nach den Meistern der Bologner sich umsah. Auf solche Weise wurde er einer der besten Künstler seiner Zeit, und Lanzi behauptet, wenn mehrere solcher Maler damals gelebt hätten, so wäre die Malerei jenes Jahrhunderts nicht so in Verfall geraten. Lombardi’s Genius, führt Lanzi fort, sein Geschmack, sein großer und keckes Charakter verkündet sich in mehreren, in seinen besten Jahren mit großem Fleiß und mit Lust gemalten, Leinwandbildern. Dahin gehören die zwei Seitenbilder am Chor der Olivetaner zu Lucca, die den heil. Bernhard darstellen, wie er den von der Pest ergriffenen Bür- gern beisteht. Zwei andere befinden sich in der Kapelle des heil. Romano, von solcher Kraft und solchem Zauber, dass sie, nach Lanzi’s Urteil, dem besten Stil Guercinos nahe kommen. Eines scheint von Guercino selbst zu sein. Indessen malte Lombardi
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