Loeffler, Joh. — Loeillot de Mars, C.F.G.
hausen. Kaiser Rudolph II. erhob ihn in den Adelstand, und 1565 starb er in hohem Alter.
Gregor’s Söhne, Elias und Hans Christoph, standen diesem in der Erzgiesserei als Gehülfen zur Seite. Sie gossen für Maximilian I., Mathias und Rudolph II. zu Büchsenhausen, in Wien und Prag Stücke und Bildwerke. Man legt ihnen die 23 kleinen Erzstatuen ober dem Schwibbogen in der Kreuzkirche zu Innsbruck bei. Das Dreyling’sche Monument in der Pfarrkirche zu Schwaz ist von Hans Christoph nach Colin’s Modell gegossen, so wie das Löffler’sche zu Hötting, welches diese beiden Brüder ihrem Vater setzten. In der Dreifaltigkeitskirche zu Innsbruck sind von ihm zwei Glocken von 1570, und von beiden gegossen die 180 Ztr. schwere Glocke in Konstanz . Zu Brüx in Böhmen führen zwei Glocken von und 1593 die Aufschrift: Hans Christoph und sein Sohn Christoph gossen mich.
Diese beiden Brüder teilten das väterliche Erbe: Hans wurde Besitzer des Schlosses Büchsenhausen, und nannte sich Löffler von und zu Büchsenhausen. Elias kaufte den Cammerhof Hötting. Hans starb angeblich in Wien , Elias in Hötting; wann ist unbekannt.
Der letzte Giesser dieser Familie ist der erwähnte Christoph jun., der als besoldeter Diener Rudolph’s II. sich in Wien aufhielt. Dieser starb 1623 in Hötting.
Ferdinand Löffler, Gregor’s dritter Sohn, starb als Münzmeister zu Hall.
Die erwähnten merkwürdigen Statuen am Grabmale des Kaisers hat Schedler lithographirt. Die Abbildungen sind in einem Werkchen mit deutschem und französischem Text.
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