Lochom, Michel van, Zeichner, Kupferstecher und Künstler in Paris , lieferte in C. de Pas Manier verschiedene Blätter. Indessen nur zu den mittelmässigen Erzeugnissen der Chalgrin- schule zu zählen sind. Er lebte in der ersten Hälfte des 18. Jahr- hunderts.
Die Grablegung Christi, nach einer Zeichnung von Raphael. Die besseren Abdrücke sind vor Moncornet’s Adresse.
Die heil. Familie, nach Van Dyck.
Der kleine Jesus in einem Garten, um ihn ein Kreis tanzenden Mädchen. In der Ferne ist die hl. Jungfrau mit Joseph und andern Mädchen; Jesu corona virginitum.
- Schön.
Die Sitten und Trachten von Frauen bei verschiedenen Völkern, 17 Blätter, auf jedem zwei Bilder und vier französische Verse, qu. 4.
Der Spiegel der Fürsten, Folie von 25 Blättern, 4.
David profugus, 6 Blätter, kl. 12.
Der Leichnam Christi von zwei Engeln gehalten.
Die Quelle des Lebens, Allegorie,
Ecce homo.
Christus am Kreuze.
Die Schmerzens-Mutter.
Die heil. Jungfrau mit Jesus und Johannes, oval.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, Büste.
Die heil. Jungfrau gekrönt.
Eine heilige Familie.
Büste des heil. Benedikt.
Der heil. Peter.
Die heil. Apollonia.
Die heil. Elisabeth.
Die heil. Aldegondis.
Viele Bildnisse von Heiligen und Nonnen, in dem Werke:
Fondatrices et reformatrices, ou principales religieuses de
tous les ordres, 1630, 4.Darstellungen aus der Zeitgeschichte von 1624 — 1644.
Bildnis des Herzogs Carl Gonzaga von Mantua, nach M.
Ferdinand.Bildnisse nach F. Elle.
Einige Blätter zu Girard’s Peintures sacrées de la Bible.
Paris, 1656, fol. Diese Blätter sind mit einem Monogramme
versehen.
Hans van Lochon, Kupferstecher, wurde um 1550 zu Antwerpen geboren. Er stach in C. van den Broeck’s Manier, besonders helle Darstellungen. Man legt ihm die Initialen H. V.L. bei. Diese können aber auch Hans van Luyk bedeuten, wie auf Landschaften mit biblischer Staffage, welche Julius Golzius nach P. van der Schicht und J. Bol gestochen hat.
- Das heil. Abendmahl, nach C. van den Broeck.
— 2) Die Auferstehung des Herrn, nach M. de Vos.
— 3) Der weinende Petrus, nach demselben.
René Lochon, Zeichner und Kupferstecher, wurde 1636 oder 1640 zu Boissy geboren, und J. B. Corneille unterrichtete ihn in der Kunst. Diese übte er in Paris, und die Blätter, welche er lieferte, bestehen in Bildnissen und Historien, die an Nanteuil’s Weise erinnern, jedoch ohne das Markige zu haben, welches jenem Meister eigen ist. Das Todesjahr ist unbekannt.
Jesus trägt sein Kreuz, nach Carracci, fol.
Maria mit dem Jesuskinde und dem kleinen Johannes, nach N. Coypel, 1668, fol.
St. Johann, der dem Jesuskinde die Füße küsst, nach Guido.
Eva reicht Adam den Apfel, nach F. Cheauveau.
Maria das schlafende Kind an ihre Brust schmiegend, Halbfigur, nach Guido. Schönes Blatt, oval, gr. fol.
Bildnis von M. Söguier de St. Brisson, in ovaler Einrahmung, 1600.
Brustbild einer älteren Magistratsperson, Achteck mit Eichenlaubverzierung, nach Ph. von Champaigne, 1657.
Louis de Marillac, Docteur en Sorbonne et curé, gr. +
Felix Vialart Episcopus Catalaunensis, fol.
Balthazar Phelypeaux de la Vrillière, Abbas, fol.
Eustachius de Lesseville, Episcopus Constantinus, fol.
Charles de Bourbon, Bischof von Soisson, fol.
Jerôme Bignon, fol.
Büste eines jungen Magistrats, Octogon mit Eichenlaubverzierung, fol. Alle diese Blätter sind von Lochon auch selbst gezeichnet.
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